Gelesen Februar 2019

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Takis Würger: Stella. Hanser, 2019. – Ich habe vor Kurzem das erste Buch von Takis Würger (Der Club) gelesen und war von der ersten Seite an fasziniert. Auch Stella hat mich gekriegt. Die Story beruht auf einer wahren Geschichte und genau das verursacht gerade Aufruhr und rechtliche Konsequenzen stehen im Raum. Das Buch ist auch so  vielfach kritisiert worden. Ich persönlich fand es als Leserin gut. Ein „schönes Buch“ ist es nicht. Schmerzhaft und dreckig. Sprachlich sehr wohltuend. – Inhaltlich geht es nicht zu sehr in die Tiefe. Das empfand ich in diesem Rahmen aber auch nicht als störend.

Yavi Hameister: Bis es weh tut. mvg Verlag, 2018.

María Hesse: Frida Kahlo. Eine Biografie. Übersetzt von Svenja Becker. Insel, 2018. – María Hesse hat viele der wunderbaren Bilder von Frida Kahlo auf beeindruckende Weise neu interpretiert illustriert und zusammen mit kurzen, aber sehr dichten Texten zu einer ganz fantastischen Biografie zusammengefügt. Ich kenne einen der Filme über Frida und habe mehrere Bücher gelesen – aber hier habe ich dennoch einiges Neues erfahren. Diese Bilder haben es wirklich in sich. Mich haben sie sehr berührt und auch betroffen gemacht.

Christine Finke: Allein, alleiner, alleinerziehend. Wie die Gesellschaft uns verrät und unsere Kinder im Stich lässt. Lübbe, 2016. – Ein umfassender Überblick über die Lebenssituation und die größten Herausforderungen und Hürden im Alltag von Alleinerziehenden – mitten aus dem Leben. Lesenswert für alle, die genau das nicht einschätzen können oder sich damit bisher nicht beschäftigt haben. Vieles ist natürlich sehr subjektiv in Wahrnehmung und Umgang mit den jeweiligen Situationen. Aber es wird doch sehr deutlich klar, was wir Alleinerziehenden da stemmen müssen und was oft so deutlich von außen nicht gesehen wird.

Chimamanda Ngozi Adichie: Liebe Ijeawele … Wie unsere Töchterselbstbestimmte Frauenwerden. Fischerverlage, 2017. – Ein knappes, schmales, aber dichtes Büchlein. Es ist eigentlich ein Brief, den die feministische Autorin Chimamanda Ngozi Adichie an ihre Freundin Ijeawele formuliert. Diese hatte nach Tipps und Ratschlägen gefragt für die Erziehung ihrer Tochter. Die 15 Vorschläge sind von dem Gedanken und der Absicht geprägt, eine gerechtere Welt für alle Männer und Frauen zu schaffen, für eine Welt voller Vielfalt, eigener Stärke und Toleranz. Ich empfand die Lektüre sehr inspirierend.

Frank Goosen: Kein Wunder. Kiepenheuer & Witsch, 2019. – Für alle Frank-Goosen- und Sven-Regener-Fans! Die Zeit kurz vor der Wende in Berlin und Bochum. Schräge Typen, die man schon in „Förster, mein Förster“ liebgewonnen haben kann.

Katja Frixe: Der zauberhafte Wunschbuchladen. Band 3 Schokotörtchen für alle. Illustriert von Florentine Prechtel. Dressler Verlag, 2017. – Auch der dritte Band ist so zauberhaft und gemütlich wie der erste, über den ich hier schon mal geschrieben habe.