Gelesen im Dezember

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Der Bücherrückblick des Monats ausnahmsweise schon am vorletzten Tag, weil ich weiß, dass ich dieses Jahr vermutlich nicht mehr zum Lesen komme.
Diesmal ist die Liste deutlich kürzer als sonst. Das Leben hatte so viel anderes zu bieten, das meiner Aufmerksamkeit bedurfte ….

Nina Weger: Die sagenhafte Saubande. Kommando Känguru

Marianne Efinger: Lisa und die Brombeerprinzessin

Martin Miller: Das wahre „Drama des begabten Kindes“

Lisa Ballantyne: Der Schuldige

Justin Go: Der stet Lauf der Stunden

Claudia Seifert: Aus Kindern werden Leute, aus Mädchen werden Bräute

… und noch ein paar Bücher angefangen und nicht zu Ende gelesen.

Jahresendzeit und Neubeginn

Das Jahr schenkt uns seine letzten Tage. Und ein jeder nutzt sie, wie er mag.

Die einen hocken mit gut gefüllten Bäuchen regungslos auf dem Sofa oder stürmen die Shoppingtempel, um ungeliebte Geschenke umzutauschen und Gutscheine und Geld unters Volk zu bringen.

Andere genießen die Tage in der Heimat, sehen alte Freunde wieder und erleben es als Zeit der gemischten Gefühle.

Eislaufen auf Zollverein

Die Ärmsten unter uns müssen direkt und ohne Pause für das Freizeitvergnügen anderer wieder anne Schüppe: Mitarbeiter in Geschäften, Cafés und Restaurants … aber auch die Männer in orange, die vor meinem Fenster im Regen die Aschentonnen aus den Häusern wuchten.

Mit Vorfreude, Sorge und Unsicherheit schielen alle auf den Abend, an den die Erwartung der besten Party des Jahres gerichtet ist und der doch so oft enttäuscht.
Man könnte ihm ein Schnippchen schlagen und mal gar nichts erwarten …, aber auf die italienische Untendrunter-Tradition verzichten?!

Und dann ist das Jahresende ja auch noch die Zeit für Anfänge …

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und für Zwerge …

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… und für Bücher und Katzen.

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Cat-Content

Um in diesen kalten Tagen das Herz ein wenig zu wärmen …

Unterwegs …

… in München und drumherum!

In den letzten Tagen war ich  mal wieder auf Achse und habe mein Batman-Büro in den Zug verlegt. In letzter Zeit habe ich festgestellt, dass Reisen und Schreiben für mich gut zusammenpassen. Gerade im Zug, wenn die Landschaft an mir vorbeifliegt, fliegen meine Ideen ebenfalls.

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Ich werde nicht oder kaum abgelenkt und versinke regelrecht in meinem Text. Ich sollte überlegen, meinen Schreibtisch zu verkaufen und mir stattdessen eine Bahncard 100 zuzulegen. ;-)

Also München! Eigentlich bin ich dorthin gereist, um mich weiterzubilden. Das habe ich auch gemacht. Aber noch viel mehr!

IMAG2066In Essen ging es mit einstimmender Lektüre (auf dem Bahnsteig geschenkt bekommen) und dem obligatorischen Kaffee los.

In der bayerischen Landeshauptstadt angekommen, habe ich als erstes einen kleinen Ausflug zur Internationalen Kinder- und Jugendbibliothek im Schloss Blutenburg gemacht. Dort wollte ich schon immer mal hin!!! Und es war großartig! Leider war ich so spät dort, dass es nur noch für einen Schnelldurchgang gereicht hat. Also muss ich wohl wiederkommen … Aber erstmal ein kleiner Bericht meines Besuchs.

Der erste Weg führte in den James-Krüss-Turm, der mehr zu bieten hatte, als es von außen schien:

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Ich muss mich auf jeden Fall nochmal eingehender mit Herrn Krüss beschäftigen. Dass er soooo vielseitig war, habe ich wirklich nicht gewusst.

Anschließend habe ich die Studienbibliothek besucht (und keine Fotos gemacht …) Dort findet man in allen möglichen Sprachen Sekundärliteratur zu Kinder- und Jugendbüchern. Neben dem gut gefüllten Lesesaal gibt es noch mehrere Magazine, aus denen man Literatur bestellen kann. Haaaaaach! Ich habe geschwelgt und bekam sofort Lust, mal wieder wissenschaftlich zu arbeiten …

Weiter gings dann in die Kinder- und Jugendbibliothek. Bilderbücher, Vorlesebücher, Hörbücher, Romane … und das alles in verschiedenen Sprachen. TOLL!!!

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Und gemütliche Leseecken ….

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… und das Allertollste habe ich zum Schluss entdeckt: Die benutzen dort MEINEN Adventskalender „Wir feiern den Advent“!!!

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Dann ging es weiter in mein Nachtquartier südlich von München. Ganz romantisch mitten auf dem Land in einem freistehenden alten Bauernhaus, ganz einsam auf einem Berg gelegen. Beim Aufwachen am nächsten Morgen erwartete mich ein fantastischer Ausblick:

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Nach einem gemütlichen Frühstück ging es weiter zur Veranstaltung, um ein bisschen schlauer zu werden … hat geklappt.

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Anschließend hatte ich mir den Chai Latte in dem gemütlichen Café wirklich verdient!

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So romantisch sah der Münchner Abendhimmel aus:

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Und zwei schnuckelige Buchhandlungen mit toller Fensterdeko sind mir auch noch über den Weg gelaufen:

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Anschließend habe ich mit einer ehemaligen Verlagskollegin unser Wiedersehen mit köstlichem Essen, weißem Glühwein und anschließend einem Getränk in den wunderschönen Augustiner Bierhallen gefeiert.

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 Ein rundum perfekter Abend!

Bevor ich am nächsten Tag in den IC gestiegen bin, der mich in die Heimat zurückgebracht hat, habe ich noch einen kleinen Bummel durch die Münchner Innenstadt angehängt.

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