Da machse nix!

Ein bisschen still ist es hier geworden in den letzten Wochen. Noch stiller als es oft ohnehin ist.

Das liegt daran, dass es im Moment im realen Autoren-, Lektoren-, Buchhändler- – und nicht zuletzt auch – Menschenleben ganz schön rummelig ist. Nicht alles lässt mich himmelhoch jauchzen. Aber, da machse nix!, wie man hier im Pott so schön sagt.

Mal ein kleiner Einblick … Erinnert Ihr Euch noch an diesen kryptischen Geheimpost?

Nach einem enthusiastischen Einstieg folgte nach wenigen Wochen eine ernüchternd schwierige Phase. Größte Probleme hat mir die Geschichte plötzlich bereitet. Ich konnte/wollte/mochte nicht mehr dran arbeiten. Was ein bisschen schwierig ist, wenn man einen Verlag hat, der auf die Geschichte wartet. Am Anfang war ja noch ganz viel Zeit, die zum Ende hin aber immer, immer knapper wurde. Ich habe mich gewunden wie ein Wurm und hatte echt zu kämpfen –  .

Aber weil es ja meistens so ist, wie es immer ist, habe ich irgendwann doch noch die Kurve gekriegt und darf stolz vermelden, dass ich justamente in der letzten Phase der Überarbeitung bin, und sich die Arbeit dem Ende zuneigt. Tschakka! Hier der Beweis:

Wer meinen Schreibtisch kennt, dem ist auf dem Beweisfoto sicher nicht entgangen, dass statt des fleißigen Arbeitstiers nun ein anderes, gewaltigeres Arbeitsgerät da steht.
Während meiner größten „Glückssträhne“ hat nämlich auch das Arbeitstier einfach aufgehört, fleißig zu sein und die Grätsche gemacht, sodass eine größere Anschaffung nötig wurde. Erst habe ich mich ziemlich geärgert, aber jetzt finde ich es doch ganz angenehm, endlich mal komfortabler zu arbeiten.

 

Zu meinem größten Glück ändern sich manche Dinge einfach nie!