Katia Simon bei Thalia!

Wer in diesen Tagen durch das große Essener Einkaufszentrum schlendert und in der Thalia-Filiale nach Weihnachtsbüchern fragt, steht bald vor diesem hübschen Aktionstisch.

Und was liegt da ziemlich genau in der Mitte, sogar im Stapel? MEIN NEUES BILDERBUCH! Kreiiisch!!! (In dieser wunderbaren Ausnahmesituation darf man auch mal kreischen, finde ich!)

Und hier das Buch nochmal in seiner vollen Pracht,

hier meine Lieblingsdoppelseite …

… und wer jetzt mehr sehen will, kann ja zu Thalia oder in seine Lieblingsbuchhandlung gehen und es kaufen!

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Unterwegs!

Die letzten beiden Tage war ich unterwegs.

Ich war dort, wo sich in dieser Woche alle Menschen tummeln, die irgendetwas mit Büchern zu tun haben; Buchhändler, Verleger, Autoren, Illustratoren, Journalisten, Leser, Lektoren, Hersteller, Drucker … Ich war auf der Frankfurter Buchmesse.

Neben dem alljährlichen Sehen und Gesehen werden, Visitenkarten verteilen, Händeschütteln, Winken, Klönen, Illustrationen anschauen, Kaffeetrinken, am Stand sitzen, von Stand zu Stand schlendern, bei einem der zahllosen zahlreichen Empfänge an einem Gläschen Sekt nippen … habe ich es in diesem Jahr tatsächlich ins Forum geschafft, in dem das Gastland Island präsentiert wurde.

Ich muss ja gestehen, dass mich persönlich mit den Gastländern der letzten Jahre nicht viel verband, aber gerade Island und seine Schriftsteller üben seit etwa einem Jahr auf mich eine besondere Faszination aus. Sie wurde ausgelöst durch einen Buchtipp der Tauschlade: Die Eismalerin von Kristin Marja Baldursdóttir. Ein wunderbares Buch! Ich hatte es in kürzester Zeit ausgelesen und dürstete nach mehr. Zum Glück gibt es noch eine Fortsetzung : Die Farben der Insel. Anders, aber nicht weniger toll. Als letztes habe ich Steinunn Sigurdardóttir für mich entdeckt, auch Ihre Bücher kann ich nur empfehlen.

Island gilt als Land der Autoren, Dichter und der Bücher, so kann man es im Moment in jeder Zeitung und Zeitschrift lesen. Nahezu jeder sei hier ein Poet, sagt man. Und auch bei der  Präsentation Islands steht das Buch im Zentrum und das Lesen.

In einem abgedunkelten Saal geht der Betrachter zwischen riesigen Leinwänden umher, auf denen die Spezies „Leser“ in seinem natürlichen Umfeld zu sehen ist.

Junge, Alte, Männer, Frauen, im bequemen Lesesessel oder am Küchentisch … ab und an beginnt einer in melodischem Isländisch laut vorzulesen. Und auch wenn man kein Wort versteht, ist man gebannt.

Mittendrin dann eine Oase. Ein Café einem riesigen Wohnzimmer gleich. Gemütliche Sessel, Sofas, Tische und Tischchen, Kronleuchter, Bücherregale und überall isländische Bücher. Und was tun die Messebesucher?

Das übliche Café-Gemurmel fehlt, denn die Besucher tun es den Leinwand-Lesern gleich und lesen. Ich habe selten so viele Lesende in einem Raum erlebt – schön!