Gelesen im Juni 2018

Der Juni war ein Monat gefüllt mit Blaubeeren und Erdbeeren. Ein paar gute Bücher gab es auch dazu. – Auch dieses Mal nur eine Liste des Gelesenen. Für mehr fehlt leider die Zeit …

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Madhavi Guemoes: Stay True. Wie du deine Wahrheit lebst. Illustriert von Anna Wassmer, Innenwelt Verlag, 2018. (Spiritualität im Alltag) |

Sophia Hembeck: This Feeling of Emptiness Like Shopping For Groceries And Forgetting To Bring The Pfandflaschen. Illustriert von Julia Feller, Selbstverlag, 2018. (Graphic Novel rund um eine Trennung) |

Alice Munro: Zu viel Glück. S. Fischer Verlag, 2013. (Leseempfehlung! Die beeindruckende Autorin bekam den Nobelpreis für Literatur 2013.) |

Kris Carr: Crazy, sexy und gesund. Aurum Verlag, 2016. (Gesundheit, Ernährung, Bewusstsein) |

Guru Jagat: Unbesiegbar leben. Knaur, 2018. (Kundalini Yoga, Lebensgestaltung) |

Connie Palmen: Die Sünde der Frau. Diogenes, 2018. (vier fantastische Essays über vier Künstlerinnen) |

Lucia Berlin: Was ich sonst noch verpasst habe. Storys. dtv, 2017. (Fantastisch, aber weder schön, noch schmerzfrei. Dreckig, dunkel, hoffnungslos und schonungslos – Lesempfehlung!) |

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Aus der Zeit gefallen

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Das kleine Schwimmbad um die Ecke ist genau nach meinem Geschmack. Es hat seine besten Tage längst hinter sich gelassen.

Die ältere Dame im Eingangsbereich ist Kassiererin, Wegweiserin und Barista für den Kaffeevollautomaten in Personalunion. Sie drückt mir einen Schlüssel in die Hand. „Warste schomma hia?“ Ich schüttle den Kopf. Sie rennt los und kichert. „Glück haste, krichsst eine vonne Kabinen füa die Versehrten.“ Hier braucht man keinen Euro für den Spind. Hier fällt man quasi vom Klappsitz in der Kabine ins Becken, in dem zwei ältere Damen mit Blumenbadekappen im Kreis schwimmen und zwei ältere Herren plaudernd am Beckenrand dümpeln. Aus den Lautsprechern plärrt „I was made for loving you“.

Ich habe 27 Minuten Zeit und schwimme 36 kurze Bahnen. Dann ist Generationenwechsel: Babyschwimmen.