Vom Heimlichverkaufen und Gönnenkönnen!

Ein paar Stunden in der Woche arbeite ich ja in dem Beruf, den ich vor X Jahren von der Pieke auf gelernt habe, meistens der tollste der Welt, weil es den ganzen Tag um Menschen und Bücher geht!

Ein bisschen komisch finde ich es immer noch, meine eigenen Bücher zu verkaufen und irgendwas hält mich auch jedes Mal davon ab, mich als Autorin zu outen. Lieber streng ich mich an, ein furchtbar neutrales Gesicht aufzusetzen, wenn ich mal `ganz nebenbei´ was von mir empfehle und freu mich dann heimlich still und leise in mich hinein, wenn das Buch über den Ladentisch geht. Im Moment ist „Elias erlebt Ostern“ meine jahreszeitliche Lieblingsempfehlung:

Und immer wieder gerne, nicht nur wegen des Glitzers auf dem Cover: Lila, meine Lieblingsfee!

Einer Freundin – ebenfalls Buchhändlerin – drohe ich immer wieder an, mich mal einen ganzen Tag in ihren Laden zu setzen, ungefragt alle vorhandenen Exemplare meiner Bücher zu signieren und jedem zu erzählen, dass ICH das geschrieben habe. Wir lachen uns jedesmal krumm und schief bei der Vorstellung, wissen wir beide doch, wie absurd sie ist.

Am Samstag habe ich wieder mal was gelernt von einem klugen Mann, der oft und gerne und viele Bücher bei uns kauft: „Wir sollten uns für diejenigen freuen, bei denen die Sonne jetzt stattdessen scheint!“, meinte er zu mir, als ich mich frustriert über den grauen Himmel äußerte. Wie recht er hat! Wie viel schöner ist es, mich für jemanden zu freuen, statt traurig darüber zu sein, dass ich selbst einen (scheinbaren) Mangel leide?!

Und wer freut sich heute, dass die Sonne für uns – zumindest ein bisschen – wieder scheint?

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Blick durchs Schlüsselloch …

Heute morgen wurde mir ein kleiner – unscharfer – Blick durch ein Schlüsselloch gewährt, als Trost gegen meine fürchterliche Halsentzündung. Manchmal lohnt sich Wehleidigkeit also doch! ;o)

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Und das gabs zu sehen: Im Sommer erscheint im Kaufmann-Verlag meine Geschichte Maja und das Löwenpony in einer Geschichtensammlung für Kinder. Den Text kenn‘ ich natürlich gut. Ich  habe ihn oft genug überarbeitet, aber auf die Illustrationen konnte ich bei meinem letzten Besuch im Verlag nur einen kleinen Blick werfen. Und hier also beides zusammen: Ta-daaa!

Im Lektorat werden im Moment noch die letzten Korrekturen vorgenommen und ein letztes Mal gefeilt, bevor das Buch endlich  in den Druck gehen kann.

Sind die Illus nicht schön geworden? Ich hätte mir mein Löwenpony nicht anders, nicht wilder, nicht wunderbarer vorstellen können! Wer übrigens dieses Buch kennt, der kennt auch das Löwenpony schon … allerdings unter seinem „richtigen“ Namen Bella.