Elias auf Adventsreise!

Die Evangelische Auferstehungsgemeinde in Mainz hat eine wunderbare Tradition: Jedes Jahr gibt es dort einen lebendigen Adventskalender. Im Advent treffen sich die Gemeindemitglieder täglich, um ein Türchen zu öffnen, zusammen zu singen und eine Geschichte zu hören. 24 verschiedene Familien sind je einen Tag Gastgeber für die anderen.

… und jetzt wird es spannend: In diesem Jahr haben sie sich dafür entschieden, meinen ersten Elias Adventskalender zu lesen. Ich freu mich wie bolle und hoffe natürlich, dass die Kinder Elias mögen, und dass ihnen die Geschichte gefällt!

Um es noch ein bisschen schöner zu machen, hat der Kaufmann Verlag für alle Kinder, die dort hinkommen, Fensterbild-Folien spendiert!

Noch 10 Tage, dann geht es los!

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Fernweh!

Ich habe Fernweh! Ganz schlimm! So schlimm war es noch nie!
Sehnsüchtig schaue ich aus dem Fenster, den Zugvögeln hinterher, verfolge Berichte über ferne Länder und die großen Reisen meiner Freunde.

Gemildert wurde das Fernweh leider auch nicht dadurch, dass ich in den letzten Wochen gedanklich auf Reisen ging, um den Vorweihnachtszauber in einem Adventskalender für Erwachsene einzufangen, der im nächsten Jahr erscheinen soll. Ganz im Gegenteil! Wie gern würde ich meinen Gedanken folgen … Dabei ist es hier doch so schön!

Egal! – Denn das Fernweh wurde auch nicht weniger, während ich den Feinschliff an einem anderen Adventskalender vornahm.
Der spielt nämlich auch nicht hier, sondern ein gutes Stück weit weg. Dort, wo es dichte Tannenwälder gibt, kleine Häuser aus Holz und Stein und schmale Gassen mit Kopfsteinpflaster und altmodische Geschäfte mit Ladenklingel …

Zum Glück ist es bald schon soweit und ich begebe mich auf eine kleine Reise quer durch das Land. Wie sehr ich mich schon freue!

Rüpelprinzen!

Mit meiner Konzentration und der Ordnung, ähem: Struktur auf meinem Schreibtisch ist es derzeit nicht weit her. Beides wird aufs Heftigste boykottiert.

Während ich hier sitze und mir wilde Sommergeschichten, Episoden über ängstliche Einhörner oder nostalgische Weihnachtserzählungen ausdenken will, galoppieren die zwei wild gewordenen Kater maunzend durch die Wohnung, um anschließend mit Anlauf auf meinen Schreibtisch zu springen und bis zur Fensterbank durch den Papierwust zu schlittern .

Da draußen fallen nämlich gerade bunte Blätter von der Platane – und die wollen selbstverständlich gejagt werden. Quer über den Laptop wird da vom einen zum anderen Fenster gesprungen – es könnte ja was anderes zu sehen sein … Die kleinen Rüpel!

Bisher konnte ich Laptop und Unterlagen erfolgreich vor Kaffee- und Teeüberschwemmungen retten. Ich hoffe, das bleibt so, bis alle Blätter zu Boden gesegelt sind.

Und dann bietet sich hoffentlich wieder öfter dieses gemütliche Bild: