Gelesen im März 2019

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Paulo Coelho: Hippie. Diogenes, 2018.

Jane Gardam: Weit weg von Verona. Übersetzt von Isabel Bogdan, Hanser, 2018. – Was für ein wundervolles Buch. Unaufgeregt, sprachlich wohltuend und eingängig mit einer zauberhaft-inspirierenden Protagonistin: einem jungen Mädchen auf dem Weg zum Erwachsenwerden. Ich mochte es sehr.

Sophie Passmann: Alte weiße Männer. Ein Schlichtungsversuch. Kiepenheuer & Witsch, 2019.

John Strelecky: Das Café am Rande der Welt. Eine Erzählung über den Sinn des Lebens. dtv, 2007. – Ein netter kleiner Lesesnack, der dazu inspiriert, ein bisschen zu reflektieren. Ein prima Einstieg, seiner Lebensunzufriedenheit auf die Spur zu kommen, um dann weiterzugehen.

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Gelesen Februar 2019

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Takis Würger: Stella. Hanser, 2019. – Ich habe vor Kurzem das erste Buch von Takis Würger (Der Club) gelesen und war von der ersten Seite an fasziniert. Auch Stella hat mich gekriegt. Die Story beruht auf einer wahren Geschichte und genau das verursacht gerade Aufruhr und rechtliche Konsequenzen stehen im Raum. Das Buch ist auch so  vielfach kritisiert worden. Ich persönlich fand es als Leserin gut. Ein „schönes Buch“ ist es nicht. Schmerzhaft und dreckig. Sprachlich sehr wohltuend. – Inhaltlich geht es nicht zu sehr in die Tiefe. Das empfand ich in diesem Rahmen aber auch nicht als störend.

Yavi Hameister: Bis es weh tut. mvg Verlag, 2018.

María Hesse: Frida Kahlo. Eine Biografie. Übersetzt von Svenja Becker. Insel, 2018. – María Hesse hat viele der wunderbaren Bilder von Frida Kahlo auf beeindruckende Weise neu interpretiert illustriert und zusammen mit kurzen, aber sehr dichten Texten zu einer ganz fantastischen Biografie zusammengefügt. Ich kenne einen der Filme über Frida und habe mehrere Bücher gelesen – aber hier habe ich dennoch einiges Neues erfahren. Diese Bilder haben es wirklich in sich. Mich haben sie sehr berührt und auch betroffen gemacht.

Christine Finke: Allein, alleiner, alleinerziehend. Wie die Gesellschaft uns verrät und unsere Kinder im Stich lässt. Lübbe, 2016. – Ein umfassender Überblick über die Lebenssituation und die größten Herausforderungen und Hürden im Alltag von Alleinerziehenden – mitten aus dem Leben. Lesenswert für alle, die genau das nicht einschätzen können oder sich damit bisher nicht beschäftigt haben. Vieles ist natürlich sehr subjektiv in Wahrnehmung und Umgang mit den jeweiligen Situationen. Aber es wird doch sehr deutlich klar, was wir Alleinerziehenden da stemmen müssen und was oft so deutlich von außen nicht gesehen wird.

Chimamanda Ngozi Adichie: Liebe Ijeawele … Wie unsere Töchterselbstbestimmte Frauenwerden. Fischerverlage, 2017. – Ein knappes, schmales, aber dichtes Büchlein. Es ist eigentlich ein Brief, den die feministische Autorin Chimamanda Ngozi Adichie an ihre Freundin Ijeawele formuliert. Diese hatte nach Tipps und Ratschlägen gefragt für die Erziehung ihrer Tochter. Die 15 Vorschläge sind von dem Gedanken und der Absicht geprägt, eine gerechtere Welt für alle Männer und Frauen zu schaffen, für eine Welt voller Vielfalt, eigener Stärke und Toleranz. Ich empfand die Lektüre sehr inspirierend.

Frank Goosen: Kein Wunder. Kiepenheuer & Witsch, 2019. – Für alle Frank-Goosen- und Sven-Regener-Fans! Die Zeit kurz vor der Wende in Berlin und Bochum. Schräge Typen, die man schon in „Förster, mein Förster“ liebgewonnen haben kann.

Katja Frixe: Der zauberhafte Wunschbuchladen. Band 3 Schokotörtchen für alle. Illustriert von Florentine Prechtel. Dressler Verlag, 2017. – Auch der dritte Band ist so zauberhaft und gemütlich wie der erste, über den ich hier schon mal geschrieben habe.

 

 

Gelesen Januar 2019

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Mary McCarthy: Die Clique. Mit einem Vorwort von Candace Bushnell. Übersetzt von Ursula von Zedlitz. btb Verlag, 2017. – Ein spannendes und trotz seines Alters (es ist 1963 erstmals erschienen) im Grunde aktuelles Buch, das auf der Folie des gesellschaftlichen Lebens im New York der 1930er-Jahre Vereinbarkeit zum Thema hat. „Das Problem, das keinen Namen hat“, wie Candace Bushnell (oh, wie liebe ich Bridget Jones 💕) in ihrem tollen Vorwort die Feministin Betty Friedan zitiert.

Michelle Obama: Becoming. Meine Geschichte. Übersetzt von Herriet Fricke, Tanja Handels, Elke Link, Andrea O’Brien, Jan Schönherr, Henriette Zeltner. Goldmann, 2018. – Die spannende Biografie einer klugen, empathischen und starken Frau. Mir hat insbesondere die erste Häfte richtig gut gefallen, in der man in Michelle Obamas Kindheit hineinschnuppert und ihren Weg von der Chicagoer South Side in eine große Anwaltskanzlei in der City verfolgen kann. Interessant im zweiten und dritten Teil fand ich insbesondere die Einblicke in das politische System der USA. Ich hatte mich theoretisch damit in meinem Studium mal befasst. Einen Einblick von „der anderen Seite“ und aus dem echten Leben zu lesen, fühlt sich dann aber noch mal ganz anders an, als der Blick auf die Theorie. Eine ermutigende Biografie einer starken Frau!

Mely Kuyak: Haltung. Ein Essay gegen das Lautsein. Duden, 2018. – Ein kluger dichter Text über den Umgang mit Antidemokraten und die Frage, was es eigentlich bedeutet, Haltung zu zeigen. Augenöffnend.

Gelesen Dezember 2018

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Heidemarie Brosche: Mein Kind ist genau richtig, wie es ist. Kösel, 2018. (Zauberhaftes Ermutigungsbuch, das den Fokus auf das Wesentliche lenkt!)

Lena Kuhlmann: Psyche? Hat doch jeder! Eden Books, 2018. (Kurzweiliger Ein- und Überblick über die Psyche, psychische Erkrankungen, Psychopharmaka, Psychotherapie und die Arbeit und Ausbildung von Psychotherapeuten)

Elisabeth Borchers: Nicht zur Veröffentlichung bestimmt. Ein Fragment. weissbooks, 2018.

Martha Schad: Die berühmtesten Frauen der Weltgeschichte. Von der Antike bis zm 17. Jahrhundert. marixverlag, 2007.

Carlos María Domínguez: Das Papierhaus. Übersetzt von Elisabeth Müller, illustriert von Jörg Hülsmann, Insel Verlag, 2018. (Klaines feines, zauberhaft-überraschendes Buch über die Liebe zur Literatur. Die Formulierungen sind wie Samt und Seide …)

Zwei zauberhaft-magische Kinderbücher (ab 8 bzw. 10 Jahren von den Verlagen empfohlen) – bei dem einen hat mich die Geschichte mehr in den Bann gezogen, bei dem anderen war ich ganz verzückt von den wundervollen Illustrationen:

Katja Frixe: Der zauberhafte Wunschbuchladen. Illustriert von Florentine Prechtel. Dressler Verlag, 2016. (Tolle Freundschaftsgeschichte mit magischen Elementen, charmant-verrückte Buchhandlung)

Sylvia Bishop: Das Mädchen, das im Buchladen gefunden wurde. Illustriert von Mila Marquis. Aus dem Englischen von Sigrid Ruschmeier. Fischer Verlag, 2018. (Kurios-verrückte Geschichte, großartig illustriert!)

Gelesen November 2018

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Bianca Jankovska: Das Millennial-Manifest. Rowohlt 2018. (Arbeiten, leben, Beziehungen führen … viele wichtige Lebensthemen der Millennial-Generation kritisch beleuchtet. – klare Leseempfehlung!)

Jürgen Teumer: Die Käseglocke in Worpswede. Hrsg. Freude Worpswedes e. V. 2001. (Interessante Hintergrundinfos über das zauberhafte Waldhäuschen in Worpswede.)

Karla Paul: Gilmore Girls. 100 Seiten. Reclam 2016. (Für alle Fans der Serie unverzichtbar!)

Thomas Meyer: Trennt euch! Diogenes 2018. (Sehr zu empfehlen! Viel interessanter Input über Beziehungsstrukturen – man muss sich nicht trennen wollen.)

Nadine Sieger: Coco Chanel. Paris der 1920er und das bewegte Leben einer Modeikone. Herder 2018. (Spannende und gut recherchierte Romanbiografie über eine beeindruckende Frau. Mit den fiktionalen Elementen bin ich zwar nicht ganz warm geworden, trotzdem will ich eine klare Empfehlung für Biografieleser und Chanel-Begeisterte aussprechen. Das Layout des Buches ist zauberhaft!)

Gelesen September 2018

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Caroline Rosales: Single Mom. Was es wirklich heißt, alleinerziehend zu sein. Rowohlt 2018.

Mary Beard: Frauen uns Macht. S. Fischer 2018. (zwei kluge Vorträge mit unheimlich dichtem Inhalt sprachlich wahnsinnig schön. -> sehr empfehlenswert)

Maya Fiennes: Yoga for Real Life – für jeden! EchnAton Verlag 2016. (Kundalili-Yoga, Chakras und die Integration in den (Familien-)Alltag -> inspirierendes Buch)

Hans H. Rhyner: Ayurveda für Einsteiger. BLV 2007.

Doris Dörrie: Samsara. Erzählungen. Diogenes 1998. (Großartige, lebenssezierende Erzählungen. Doris Dörrie ist einfach wunderbar!)

Rachel Cusk: In Transit. Übersetzt von Eva Bonne. Suhrkamp 2018. (großartiger Roman über eine alleinerziehende Schriftstellerin, die ihr Leben (neu) ordnet, sich im Wandel befindet ähnlich ihrem heruntergekommenenHaus in London sowie über Sehnsüchte und die Vergangenheit)

Frank Gooesen: Förster, mein Förster. Kiepenheuer & Witsch, 2018.  (Hach, Frank Goosen … <3)