Gelesen im Mai 2022

Fränzi Kühne: Was Männer nie gefragt werden. Ich frage trotzdem mal. Fischer 2021 – Während der Lektüre habe ich immer wieder meine eigenen Erwartungen an das Buch hinterfragt. Denn es hat mich nicht vom Hocker gehauen. Auf den letzten Seiten greift Fränzi Kühne, deren Erwartungen an das Projekt sich während des Schreibens offensichtlich auch verändert haben, das Thema auf. Witzig und kurzweilig waren meine Erwartungen oder provokant vielleicht. Das ist dieses Buch nicht. Es ist interessant. Fränzi Kühne führt Interviews mit erfolgreichen Männern und bekommt – mal mehr, mal weniger – Chancen hinter Fassaden zu schauen, das Thema „Vereinbarkeit“ auf den Tisch zu legen und einmal mehr aufzudecken, dass hinter einem erfolgreichen Mann mit Familie immer (mindestens) eine Person steht, die für seinen Erfolg ganz schön viel zurückstecken muss.

Susanne Kaloff: Angst ist nichts für Feiglinge. Fischer 2020. – Die Journalistin Suse Kaloff schreibt mit klarem, liebevollem und auch humervollem Blick über ihren jahrzehntelangen Begleiter: die Angst.

Judith Hermann: Daheim. S. Fischer 2021. – Jedes Wort sitzt in dieser Erzählung über eine mittelalte Frau, die im Osten in der Nähe des Meers in einer kleinen einfachen Hütte lebt und in der Gaststätte ihres Bruders jobbt. Ihre Tochter reist durch die Welt, der freundschaftlich verbundene Ex-Mann sitzt in zwei vermüllten Wohnungen und schafft sich sein persönliches Archiv. Die Frau erinnert sich an ihre jungen Jahre als Arbeiterin in einer Zigarettenfabrik, knüpft zarte freundschaftliche Bande und bleibt doch eine Außenseiterin.

Gelesen im April 2022

Miriam Meckel: Briefe an mein Leben. Erfahrungen mit einem Burnout. Rowohlt, 2010. – Berührender, präziser und selbstempathischer Blick auf unser Leben im Übertempo.

Ariana Baborie/Laura Larsson: Herrengedeck. Geschichten, die wir nüchtern niemals erzählen würden. KiWi, 2019. – Ich bin wohl eher eine Spätzünderin, was den Podcast Herrengedeck angeht und habe in den letzten Wochen eine ganze Reihe Folgen gehört. Als ich dann über das Buch der beiden stolperte, habe ich diese „leichte Kost“ an einem Abend genossen.

Mareike Fallwickl: Die Wut, die bleibt. Rowohlt, 2022. – Was für ein furioser, schmerzhafter Roman. Jede Seite, jeder Satz, jedes Wort sitzt. Es ist die Geschichte dreier Frauen, die mit den stereotypen Geschlechterrollen hadern und kämpfen. Hier wird nicht nur ein Finger in die patriarchale Wunde gelegt, sondern die ganze Hand. Auch wenn man es kaum zu hoffen wagt, gibt es ein versöhnlich-warmes und zugleich ermutigendes Ende. Ich empfehle die Lektüre!

Gelesen im März 2022

Anne Siegel: Wo die wilden Frauen wohnen. Islands starke Frauen und ihr Leben mit der Natur. Piper/Malik, 2020. – Zehn Reportageporträts über zehn spannende Frauen in Island, die komplett unterschiedliche Berufe haben – von der Museumsleiterin über die Fischerin, die Schlafforscherin bis hin zur Islandpferdezüchterin – haben mich fasziniert. In Gedanken habe ich schon meine Koffer gepackt und bin ausgewandet! Es sind inspirierende Geschichten, die auch viel Interessantes über Island selbst, seine Geschichte und das Leben transportieren. Tolle Fotos, die den tollen Texten von Anne Siegel ein Gesicht geben, sowie der Vor- und Nachsatz mit der Islandkarte ergänzen das Buch ganz wunderbar. Ich habe ständig hin- und hergeblättert!

Melanie Raabe: Kreativität. Wie sie uns mutiger, glücklicher und stärker macht. – Mit Illustrationen von Inka Hagen, btb, 2020. – Ein wundervolles Buch! Eine Hommage an die Kreativität. Das Buch enthält mehr als kleine Anregungen und Tipps zur Entfaltung der eigenen Kreativität. Es ist eine Ermutigung. Es enthält kleine Ausflüge in die (Pop-)Kultur, immer wieder Einblicke in das persönliche kreative Leben der Autorin Melanie Raabe, in ihren Werdegang, ihren Umgang mit dem Scheitern und viele Verweise auf spannende Tools, Bücher, TED-Talks, Personen …

Matt Haig: Die Mitternachtsbibliothek. Droemer, 2021. – Zufällig lag das Buch in der Bibliothek auf einem Tisch neben der Ausleihe und sprach mich gleich an. Innerhalb von ganz wenigen Tagen habe ich den Roman durchflogen. Nora ist verzweifelt, hat ihren Job, ihre Beziehung und ihren Kater verloren. Die letzten Sozialkontakte bröckeln. Sie möchte nicht mehr leben. In dem Stadium zwischen Leben und Tod landet sie in der Mitternachtsbibliothek und dort erwarten sie viele mögliche Leben, die sie hätte leben können. Sie probiert ein mögliches Leben nach dem nächsten aus. Die meisten klingen vielversprechender, erfolgreicher: Olympiasiegerin, Rockstar … Die Reise ist überraschend.

Melanie Raabe: Die Falle. btb, 2015.

Anke Elisabeth Ballmann: Das Faultier-Prinzip. Goldegg, 2022. – Neugierig war ich auf einen Elternratgeber, erwartet hat mich dann aber mehr ein Lebensratgeber mit Fokus auf der Entwicklung und der Lebensgestaltung für Kinder. In der sympathischen Figur „Frieda Faultier“ aus Bolivien hat sich die Autorin eine sympathische fiktive Co-Autorin geschaffen, die zu Beginn des Buches in ihr Büro purzelt und das Leben der Menschen kritsch hinterfragt. Dieses Stilmittel der Gesprächspartnerin aus einer anderen Welt macht das Buch sehr gut lesbar und amüsant. Die Absurdität des Lebenstempos und des Stresses, der unsere Lebensweise erzeugt, werden so zudem besonders deutlich. Das Faultier hinterfragt neugierig, kritisch und zuweilen auch erschrocken unsere Art zu leben und mit unseren Kindern umzugehen. Daraus leiten sich sogenannte Faultier-Prinzipe und -Weisheiten ab. Viel Gesellschaftskritik ist enthalten, aber auch konkrete Tipps, Hinweise und Forderungen werden abgeleitet. Gerade zu Beginn des Buches empfand ich diese häufig als ignorant für viele Lebensrealitäten wie beispielsweis meine als alleinerziehende Freiberuflerin, die einfach viele Möglichkeiten zur freien Lebens- und Arbeitsgestaltung einfach mal nicht hat, – ohne sich ins soziale Netz fallen zu lassen.

Gelesen im Februar 2022

Niederlande – nicht Westjütland

Liv Strömquist: Im Spiegelsaal. Avant-Verlag, 2022. – Fünf Graphic-Novel-Essays, in denen sich Liv Strömquist der Bilderflut, der Wirkung von Schönheit, deren Instrumentalisierung, deren Vergänglichkeit, Wirkung und Macht widmet. Von Kim Kardashian über Hartmut Rosa spannt sie den Bogen bis hin zu Sisi. Berührend, erhellend und auch unterhaltend.

Stine Pilgaard: Meter pro Sekunde. Kanon-Verlag, 2022. Rezensionsexemplar – Ein Roman, der im dänischen Westjütland spielt, das ich so mag.
Die Mutter eines kleinen Kindes, die durch den Job ihres Freundes auf dem Land strandet. Sie verbringt ihre Zeit damit, mühevoll und langwierig ihren Führerschein zu machen und lernt dabei einige Fahrlehrerinnen und Fahrlehrer und die Leute auf dem Land kennen. Durch einen Zufall wird sie zudem Kummerkastentante der örtlichen Tageszeitung.
In einer ganz besonderen Art reihen sich verschiedene Erzählelemente wie Perlen aneinander. Alltagserleben steht neben Kummerkastenkonversation neben frei nachgedichteten Liedern. Kunstvoll hat der Übersetzer Hinrich Schmidt-Henkel diese gemeinsam mit dem Literaturübersetzer Frank Heibert gemeinsam übersetzt, übertragen und angepasst.
Die schnörkellose, reduzierte Sprache, die Raum lässt für eigene Interpretation und die klare Komposition haben mich begeistert.

Gelesen im Januar 2022

Meg Wolitzer: Die Zehnjahrespause. Dumont 2019. – Vier New Yorker Frauen und Mütter, die an der Vereinbarkeit von Kind und Karriere scheitern. Zwischendurch wurde es etwas zäh. Es kann aber auch an mir selbst gelegen haben.

Debbie Tung: Quiet Girl. Geschichten einer Introvertierten. Loewe Graphix 2022. – Eine schwarz-weiß gestaltete Graphic Novel, die aus einer Sammlung kleiner (autiobographischer) Alltagsszenen besteht, die locker miteinander verbunden sind. Die Protagonistin durchläuft eine innere Entwicklung, die sie dazu ermutigt, ihr Leben so zu gestalten wie es zu ihrer Persönlichkeit passt. Ich könnte mir die Graphic Novel gut vorstellen als Geschenk für introvertierte junge Menschen, die mit sich hadern mit Unsicherheiten zu kämpfen haben und immer wieder hinterfragen, ob sie so wie sie sind gut sind.

Gelesen im Dezember 2021

Anja Caspary: In meinem Herzen steckt ein Speer. Ullstein Extra 2020. – Ein unfassbar berührendes Buch über den Tod und das Leben. Ich habe Anja Caspary im Podcast von Judith Holofernes gehört und habe mir noch währenddessen das Buch bestellt, weil mich diese Frau so fasziniert hat. Innerhalb eines Jahres bekommt sie Brustkrebs und lässt sich beide Brüste amputieren. Kurz darauf erkrankt ihr Mann, ihre Lebensliebe an einem unheilbaren Hirntumor. Sie schreibt über ihre Krankheit, über seine, über das gemeinsame Leben, über die unglaubliche Liebe und Verbundenheit des Paares und was die Krankheit damit macht. Aber auch darüber, wie das Leben weitergehen kann.

Johanna Adorján: Ciao. Kiepenheuer & Witsch 2021. – Wie im Rausch habe ich diesen Roman über den alternden Feuilletonisten Hans Benedek gelesen, der nicht recht bemerken will, wie sich sein Platz in der Zeitungswelt und der Gesellschaft verändert (hat).

Gelesen im November 2021

Kjell Bohlund: Die unbekannte Astrid Lindgren. Ihre Zeit als Verlegerin. Oetinger 2021. – Sehr spannende Einblicke in Astrid Lindgrens Arbeit als Lektorin im Verlag Rabén & Sjögren. Unglaublich, welches Pensum sie dort während ihrer Teilzeittätigkeit weggearbeitet hat und wie sie dabei gleichzeitig auch noch so kreativ sein konnte an eigenen Projekten.

Astrid van Nahl: Judith Kerr. Die Frau, der Hitler das rosa Kaninchen stahl. wbg/THEISS 2019 – Eine interessante und fesselnde Biografie über den Lebensweg von Judith Kerr. Als Kind habe ich die „Kaninchen-Trilogie“ mehrmals verschlungen und als Erwachsene bin ich durch Zufall auf die Bilderbücher um den liebenswerten Kater Mog gestoßen und habe die Autorin und Illustratorin so für mich wiederentdeckt. Hier habe ich dann viele neue Aspekte über sie und ihr Leben erfahren. Lediglich der Einstieg ins Buch ist mir nicht ganz leicht gefallen, weil die historische Einordnung sich etwas zog (vielleicht war ich auch einfach zu müde …).

Sophia Fritz: Steine schmeißen. Kanon Verlag 2021. (Rezensionsexemplar) – Ein sprachlich wundervolles und kurzweiliges Buch. Silvesternacht in Wien. Eine Gruppe Mittzwanziger verbringt sie zusammen. Aus der Perspektive von Anna schauen die Leser*innen auf die Szenerie und erleben ihr Erinnerungen, ihre Lügen bzw. unausgesprochene Wahrheiten. Ich war sehr berührt und habe mich um viele Jahre zurückversetzt gefühlt in meinem Leben. Es geht übrigens tatsächlich m Steine, die die Titelformulierung begründen.

Thees Uhlmann: Die Toten Hosen. KiWi Musikbibliothek 2019.

Gelesen im Oktober 2021

Carol Rifka Brunt: Sag den Wölfen, ich bin zuhause. Eisele Verlag 2018. – Sehr eindrücklich und berührend.

Julia Korbik: Bonjour Liberté. Francoise Sagan und der Aufbruch in die Freiheit. Hanser Berlin 2021. – Wie „Oh, Simone!“ über Simone de Beauvoir, das mir auch schon sehr gefallen hatte, hat mich nun auch Julia Korbiks Buch über Francoise Sagan sehr begeistert. Der Schwerpunkt liegt auf der Zeit, in der Francoise berühmt wurde und die Jahre danach. Es gibt auch einen kleinen Abriss über ihre Kindheit und Vorausblicke auf ihren weiteren Lebensverlauf. Ich bin keine große Freundin von (halbfiktiven) Romanbiografien. Diese Mischform hier aus konkret formulierten Szenen und Dialogen sowie eher einer Berichtsform hingegen, fand ich sehr zugänglich und elegant gelöst.

Svenja Gräfen: Radikale Selbstfürsorge. Jetzt! Eden Books 2021. – Wichtige Botschaften, aber für mich war nicht wirklich etwas Neues dabei.

Joyce Carol Oates: PIK-BUBE. Aus dem Amerikanischen von Frauke Czwikla, gelesen von Erich Wittenberg, Steinbach sprechende Bücher. –

Meg Wolitzer: Das ist dein Leben. Aus dem Englischen von Michaela Grabinger, Dumont, 2020. – Eine Familiengeschichte in den 1970er-Jahren. Die alleinerziehende Dottie hat Erfolg als Comedian und ist auf den Bühnen in New York und der Ostküste der USA unterwegs. Die Töchter werden von wechselnden Babysitterinnen und Babysittern betreut und sehen ihre Mutter vor allem im Fernsehen. Der Roman begleitet die Familie durch die Hochzeit von Dotties Karriere bis zu deren Abflachen und der Adoleszenz der Töchter, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Sehr berührend.

Daniel Schreiber: Allein. Hanser, 2021. – Unglaublich kluge, persönliche Essays rund um ein Thema, das vor allem unsere Ängste berührt. Sprachlich und inhaltlich ein großer Genuss.

Gelesen im September 2021

Anna Katharina Hahn: Kürzere Tage. Suhrkamp 2010. – Ein Zufallsfund im Bücherschrank. Und ich frage mich: Wie konnte ich das Buch damals verpassen? Wahrscheinlich, weil es damals einfach nicht zu meiner Lebenssituation passte. Nach den ersten Seiten hatte mich der multiperspektivische Roman in seinen Bann gezogen. Es sind insgesamt vier Perspektiven, die die Lesenden einnehmen. Alle Personen reflektieren ihr aktuelles Leben und den Weg dorthin. Zwei Frauen sind Mütter, deren Welten unterschiedlicher kaum sein könnten. Alle vier bewegen sich im selben Stadtviertel, begegnen einander und haben auch eine Meinung übereinander. Dieser Wechsel ist spannend. Genauso wie die Blicke hinter die Kulissen, die demütig werden lassen: Du weißt nie, was sich hinter den Fassaden der anderen befindet …

Leif Randt: Allegro Pastell. Kiepenheuer & Witsch 2020. – Die Bücherei hat das Buch unter „Liebe“ eingeordnet. Das stimmt auch irgendwie. Es geht um ein komplexes Beziehungsgeflecht über die Distanz Frankfurt – Berlin. Es geht um Beziehungsunfähigkeit, um den Wunsch, sich auszuleben, ums Sich-nicht-entscheiden-Können. Die Protagonist*innen sind (z. T. über) zehn Jahre jünger als ich. Ich fühlte mich beim Lesen zeitweise sehr alt.

Joan Didion: Die Jahre magischen Denkens. Übersetzt von Antje Rávic Strubel. claassen Verlag 2006. Ein berührendes, autobiografisches Buch über das Jahr nach dem plötzlichen Tod von Joan Didions Ehemann und über die schwere Krankheit der gemeinsamen Tochter. Rückblicke, Reflexionen, Emotionen und Erinnerungen, eine Art Logbuch, das mich sehr mitgenommen hat – im besten Sinne des Wortes.

Daniela Krien: Die Liebe im Ernstfall. Diogenes 2019. Hörbuch – Fünf Frauen und ihre Lebenslinien, die sich kreuzen.

Cho Nam-Joo: Kim JiYoung, geboren 1982. Argon Edition 2021. Hörbuch – Nachdem ich viele begeisterte Rezensionen gesehen habe, stolperte ich in der Bücherei über das Hörbuch und nahm es mal mit. Unaufgeregt und sehr bedrückend – das ist die Kurzfassung meines Eindrucks dieser Geschichte über eine Frau Mitte 30 in Südkorea. Die Lebens-, Alltags- und Familienbeschreibung hat mich schnell gefesselt. In einem Rückblick berichtet die Protagonistin einem Psychiater über ihr Leben und damit auch stellvertretend über die Erfahrungen von Frauen in Südkorea – und auch eigentlich überall auf der Welt.

Gelesen im August 2021

Carole Fives: Kleine Fluchten. Übersetzt von Anne Braun, Paul Zsolnay Verlag 2021.

Ein beklemmender Roman über eine alleinerziehende Frau und ihr Leben mit ihrem kleinen Sohn. Die reduzierte schnörkellose Sprache, die unmittelbare Darstellung von Innen- und Außenwelt und das Element der Internetrecherche, wodurch die Stimmen anderer, unbeteiligter Personen als Sprachrohr der Gesellschaft zu Wort kommen und allzu oft ver- und beurteilen erzeugen eine beklemmende Szenerie.

Judith Poznan: Prima Aussicht. Dumont Verlag 2021.

Ein anrührender, berührender und dann und wann lustiger Text über Mutterschaft, Beziehung, Camperfreuden und über das Scheitern.

Max Küng: Fremde Freunde. Kein & Aber 2021.

Ein kammerspielähnlicher Roman über eine Handvoll Bekannte, die ein paar Tage Ferien auf dem Land in Frankreich verbringen, die ganz anders enden als geplant. Kurzweilig und amüsant.

Matze Hielscher: Die Schule meines Lebens. Weisheiten und Lebenstricks von ziemlich außergewöhnlichen Menschen, Pieper 2020.

Sehr kurzweilige und inspirierende Essenz aus interessanten Interviews mit spannenden Persönlichkeiten aus dem kreativen Bereich.

Katharina Volckmer: Der Termin. Kanon Verlag 2021.

Eine junge Deutsche, ein Monolog und ein zuhörender Dr. Seligman. Faszinierend und anstrengend zugleich, den Gedankensprüngen zu folgen. Ich muss das Leseerlebnis noch sacken lassen.

Ferdinand von Schirach: Kaffee und Zigaretten. Gelesen von Lars Eidinger, der Hörverlag 2019.

Das war schön!