Mehr Kunst aus Büchern – oder: Zeit für neues Altes

Manchmal ist es einfach an der Zeit, neue Sa[e]iten aufzuziehen!

Dann muss das Alte weichen, um Platz zu machen für das Neue, das Wind in Dein Leben bringt und Dir um die Nase weht.

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Aber das Neue muss nicht immer brandneues Neues sein … manchmal sind es auch die alten, gel(i)ebten und bewährten Gegenstände, Rituale oder Gewohnheiten, die Dein Leben aufs Neue bereichern können und Dir die Freude schenken, die Du vielleicht so lange schon vermisst hast.

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Nimm Dir Zeit, um einfach nur so dazusitzen, zu schauen und zu denken.

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Was ist das Stück, das in Deinem Leben fehlt?

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Wonach ruft Dein Herz?

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Was ist Deine Sehnsucht?

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Was weißt Du vielleicht erst jetzt – mit Abstand – wirklich zu schätzen?

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Gib Dir die Zeit, auch mal schwach zu sein. Um Hilfe zu bitten oder zuzugeben, dass auch Du Fehler gemacht hast.

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Lass neue, alte Sa[e]iten in Dein Leben!

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P.S. Ich habe meinen Flur mit einer alten Reclamausgabe von Gottrfied Kellers „Romeo und Julia auf dem Dorfe“, Iris Murdochs „Metaphysics as a Guide to Morals“ und Ella Griffins „An und für Dich“ tapeziert. Das war gar nicht schwer!

10 Gründe …

Immer montags und immer 10 Gründe, nicht 9, auch nicht 11 und immer zu Themen, die mich bewegen und berühren.

Heute:

10 Gründe … 

, … aus denen ich faule Sonntage von Herzen liebe.

1. Ich kann den ganzen Tag im Schlafanzug bleiben.

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2. Man kann stundenlang frühstücken mit allem, was die Küche so hergibt.

IMAG28933. Lesen, lesen, lesen!

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4. Es ist der beste Tag, um in CD-Regalen und -Kisten und auf der Festplatte zu wühlen, um längst vergessene Mucke hingebungsvoll mitzusingen und so durch die Butze zu tanzen, dass die Arschkrampen sich kopfschüttelnd trollen. Mein All-Time-Favourite dafür:

5. Man kann die kleinen Projekte, die im Strudel des Alltags untergehen, mit viel Zeit weiterbasteln und -tüfteln. (Auch wenn man es bei manchen besser unterlassen sollte …)

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6. Ich liebe es, Blogposts zu tippen, in Schubladen zu kramen und Das-will-ich-tun-Listen zu schreiben.

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7. Sonntage sind prima, um Briefe an die Freunde in der Ferne schreiben. – Ja, von Hand und anschließend per Post verschicken.

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8. Zwischendurch kann man einfach nochmal ins Bett gehen, um zu lesen und mit dem Buch in der Hand wegdösen.

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9. Und dann im Schlafanzug mit rasch übergeworfener Jacke zum Lieblingsbudenmann laufen und eine große Tüte mit Lakritz (und n paar Pullen Stauder und Kippen) kaufen.

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10. Am Abend Tatort gucken und dabei Pizza vom Lieferdienst essen. Wie immer: mit Spinat und extraviel Knoblauch.

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Wo werden die Ideen geboren?

Tja, kleine Frage, großes Fragezeichen.

„Wie bist du denn darauf gekommen?“
„Das ist dir ganz alleine eingefallen?“
„Wo kommen deine Ideen her?“
„Wie entscheidest du, was in deinen Geschichten passiert?“

Ich bin sicher nicht die einzige Kreative, die diese Fragen kennt (und auch langsam nicht mehr hören kann).

Denn: Es gibt kein Geheimrezept, keinen ultimativen, geheimen Inspirationstrick.

Aber im Leben jede Menge Inspirierendes. Man muss nur hinsehen.

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Und genau das sammelt Birgit im Moment auf ihrem Blog: lauter ABCs der Inspiration von allen möglichen Kreativköppen. Da mag ich nicht fehlen und habe mal in meinem chaotischen Hirnchen gekramt.

A – Augen. Ich gehe mit offenen Augen durch die Welt und beobachte viel und gerne.

B – Bewegung. Innen und außen.

C – Cats. Die Arschkrampen.

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D – Demut.

E – Emotionen. Eigene und fremde.

F – Freunde.

G – Geschichten. Erzählen und hören. Lesen und schreiben.

H – Hingabe.

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I – Idealismus.

J – Journal. Mein Notizbuch, in dem ich alles festhalte, was mir auch nur im Entferntesten interessant erscheint. Wer weiß, wann ich das mal wissen muss …

K – Kind. Das Kind in mir selbst. Aber auch andere Kinder.

L – Liebe.

M – Musik.

N – Nachbarn. Stellvertretend für alle Menschen, die um mich herum leben. Die ich nicht unbedingt kenne, aber beobachte.

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O – Optimismus bewahren. Auch in dunklen Zeiten.

P – Passion und Leidenschaft.

Q – Quirlig sein. Konventionen nicht so ernst nehmen und: Einfach mal machen.

R – Reisen. Ob in Wirklichkeit oder in Gedanken.

S – Stärke. Mutig sein. Auch mal etwas riskieren.

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T – Träumen.

U – Unbeschwert sein.

V – Vorstellungskraft. Alles, was du denken kannst, kann geschehen.

W – Wasser. Viel und warm. Gerne in meiner Badewanne. Oder das ganz große Wasser: das Meer.

Y – Yoga. Bewege deinen Körper, bewege deinen Geist. Atme. Sei offen. Nimm auf, was dir entgegenfliegt.

Z – Zufall. „Wer nicht an Zufälle glaubt, hat das Glück nicht verdient“, das sang schon Thees Uhlmann. Manchmal muss man die Dinge einfach dem Zufall überlassen können.

10 Gründe

Immer montags und immer 10 Gründe, nicht 9, auch nicht 11 und immer zu Themen, die mich bewegen und berühren.

Heute:

10 Gründe … 

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, … warum dieses Paar mein Leben so prägt.

Das sind meine zwanzigjährigen Großeltern bei ihrer Hochzeit 1930. Johanna Stange und Herbert Simon.
Wer sich jetzt wundert: Ja, sie könnten meine Urgroßeltern sein. Bei meiner Geburt waren sie schon 70 Jahre alt. Schon drei Jahre später verstarb mein Großvater. An ihn habe ich kaum eine Erinnerung.

1. Aber ein bisschen ist er dennoch immer bei mir. An seinem Schreibtisch sitzend verfasse ich alle meine Bücher (und schreibe Rechnungen, Blogposts und anderes Gedöns). Es ist kein wertvoller Tisch, das Holz ist nur Furnier, das an einigen Stellen hässlich gesplittert ist und die Fächer und Schubladen sind eigentlich zu klein. Für mich ist er aber der beste Schreibtisch, den ich mir wünschen kann.

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2. Von meiner Großmutter habe ich diese unendliche Tierliebe. Als ich klein war, gehörte Maja zu ihr. Eine kurzbeinige, herzensgute Hündin, die Frolic liebte und nichts dagegen hatte, wenn sie ab und an mit drei Leinen gleichzeitig Gassi geführt wurde – obwohl sie vermutlich nicht mal eine gebraucht hätte.
Später hat sich meine Großmutter liebevoll um Hunde, Katzen, Ziegen, Hühner … auf dem Hof meines Onkels gekümmert.
Als sie mit über 90 Jahren stark dement wurde und kaum noch ansprechbar war, war es Beethoven, der Hund meiner Schwester, den sie auch dann erkannte, wenn sie nicht sicher war, wer wir sind. Er brachte sie zum Lächeln und ihre arthritischen Hände kraulten ihn hinter seinen Schlappohren. Auch bei unserem letzten Besuch bei ihr, nur wenige Tage vor ihrem Tod.

Das ist Beethoven. Der beste Hund, den es je gab! <3 Große Vermissung auch nach so vielen Jahren ohne ihn.

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3. Unter dem Mädchennamen meiner Großmutter, Johanna Stange, habe ich Bücher veröffentlicht, die auch sie gerne gelesen hätte. Leider hat sie das nicht mehr miterlebt.

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4. Die allerschönste Lampe, die ich besitze, stammt aus dem Haushalt meiner Großeltern.

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5. Der Sessel, in dem ich am liebsten lese, gehörte auch meinen Großeltern. Ich darf es nur so selten, weil die Arschkrampen den Sessel genauso sehr lieben wie ich.

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6. Der Schrank in dem ich meine (größtenteils aus Kristall bestehenden) Gläser, Goldrandteller, Tassen und allerlei mehr aufbewahre, stammt auch aus dem Haushalt meiner Großeltern. Mit ihnen zog das gute Stück von Rothenburg nach Essen und wechselte auch hier einige Male die Wohnung. Beim wohl spektakulärsten Umzug wurde er kurzerhand auf das Dach des orangefarbenen Käfers meiner Tante geschnallt. Das alles hat er unbeschadet überstanden.
Bei mir steht er mittlerweile auch schon in der 5. Wohnung. Und bei jedem Umzug gehe ich so weit weg wie möglich, wenn er transportiert wird. Denn er ist nicht auseinanderbaubar und ich habe jedes Mal schlimme Sorge, es könnte ihm etwas Schlimmes zustoßen.

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7.  So wie ich seit einigen Jahren trug meine Großmutter niemals Hosen. Abgesehen von Strumpfhosen, die ich wiederum hasse.
Das blonde Mädchen auf dem Foto bin übrigens ich vor 15 Jahren. Ich finde mich ganz fremd. Und ihr?

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8. Auch mein liebstes nostalgisches Schreibgerät ist ein Erbstück meiner Großeltern. Ab und an tippe ich noch auf der kleinen Reiseschreibmaschine. Zum Beispiel Beschriftungen für Gewürz- oder Marmeladengläser. Ansonsten sieht sie einfach hübsch aus.

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9. Wie auch diese Waage, mit der meine Großeltern Briefe gewogen haben. Ich hingegen wiege nur Gedanken und Ideen damit.

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10. Diese beiden Koffer stammen auch aus dem Großelternhaushalt. Wobei der obere meiner Mutter als Kind gehörte. Der untere ist eigentlich kein Koffer. Er war die Verpackung für eine Decke. Ich lagere ganz profan meine Jacken darin, die ich gerade nicht trage. Und im kleinen Koffer ein bisschen Kunst aus Büchern.

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P.S. Erinnerungen – auch die schönen – bringen oft Traurigkeit mit sich.

Auf der anderen Seite

Es gibt viele Seiten, die man wechseln kann.

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aus Ängstlichen werden Mutige
aus Erfolglosen werden Gewinner
aus Schülern werden Lehrer
aus Betrogenen werden Betrüger
aus Armen werden Reiche
aus Geprügelten werden Schläger

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Wie ist es dort, so plötzlich auf der anderen Seite?
Wie fühlt es sich an, auf einmal die Gegenseite zu erleben?

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Einsam? Am Anfang fremd? Beängstigend und überfordernd?

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Bist du voller Neugier und Tatendrang?

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Oder bekommst du Allmachtsfantasien? Höhenflüge?
Erlebst das trügerische Gefühl der Überlegenheit?

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Es kann aber auch genau anders herum geschehen.
Oder sich wieder umkehren.

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aus Mutigen werden Ängstliche
aus Gewinnern werden Verlierer
aus Lehrern werden Schüler
aus Betrügern werden Betrogene
aus Reichen werden Arme
aus Schlägern werden Geprügelte

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Nichts ist sicher. Nichts bleibt für immer.

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P.S. Manchmal reicht für einen Seitenwechsel auch schlicht ein kleiner Sprung über die Grenze nach Eupen in Belgien. Dort sind die Schnappschüsse entstanden.

P.P.S. Wie gerne hätte ich hier Waffelstillstand gelesen …

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Schon Agatha Swanburne sagte …

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Das ist der 4. Band der wunderbaren Kinderbuchreihe Das Geheimnis von Ashton Place von Maryrose Wood (Thienemann-Verlag). Die hat sich letztes Jahr ganz tief in mein Herz geschlichen. Hach! Deshalb muss ich für sie an dieser Stelle unbedingt mal ungefragt, unbestochen und aus tiefstem Herzen Reklame laufen!

Großartiger Humor, gepaart mit englischer Tradition, Kuriositäten und einer absolut liebenswerten, leicht naiven, aber sehr klugen Protagonistin. Die inzwischen 16-jährigen Penelope Lumley, die als Gouvernante der sogenannte Unerziehbaren arbeitet, muss man einfach lieben!

Große Leseempfehlung!

Und als Teaser ein Zitat von Agatha Swanburne, der Gründerin der Schule Swanburne-Institut für kluge Mädchen aus armen Verhältnissen, in der auch Miss Lumley ihre Ausbildung erhielt.

 „Es hat keinen Wert bei einem Jammerwettbewerb mitzumachen, weil man nur gewinnt, indem man verliert.“

Weiße Bescheid, ne!?

10 Gründe …

Immer montags und immer 10 Gründe, nicht 9, auch nicht 11 und immer zu Themen, die mich bewegen und berühren.

Heute:

10 Gründe … 

, … warum ich Bücher liebe.

1. Sie entführen mich in fremde Welten. Sie lassen mich an Erlebnissen schnuppern, die in meinem wirklichen Leben (oft zum Glück!) niemals stattfinden werden.

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2. Sie lassen mich an den Gedanken- und Erlebniswelten anderer Menschen teilhaben.

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3. Sie erweitern meinen Horizont.

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4. Sie lenken mich ab, wenn ich gerade nicht in meinem eigenen Leben sein mag.

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5. Es gibt sie zu jedem Thema. (Ob das immer so gut ist, ist nicht gesagt …)

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6. Wackelt ein Tisch, ein Bett oder eine Katze, dienen sie ganz praktisch als Stütze. (Mein nur notdürftig mit Büchern repariertes Bett zeige ich euch lieber nicht …)

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7. Ich kann sie mitnehmen, wohin ich möchte.

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8. Sie unterhalten mich in Momenten, in denen ich mich einfach nur langweile. Im Wartezimmer, im Zug, in der Badewanne, sogar schon im Matheunterricht in der Grundschule heimlich unter dem Tisch … Das gab Ärger!

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9. Sind die Bücher tatsächlich mal langweilig, dienen sie ganz prima als Einschlafhilfe … (eine genauere Erklärung folgt …)

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10. Sie isolieren die Wände so unfassbar gut und reduzieren Heizkosten! – Das gesparte Geld (und noch viel mehr) reinvestiere ich dann natürlich wieder in Literatur …

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P.S. Alle Abonnenten des Blogs habe ich gestern erfolgreich verwirrt, indem ich aus Versehen den halb vorbereiteten Post schon veröffentlicht habe … Seht es mir bitte nach! Ich bin und bleibe einfach die Chaosqueen. Daran wird sich mit 34 Jahren wohl auch nix mehr ändern ….

Unterwegs in … Maastricht

Wieder hat mein „Ich muss unbedingt mal raus!“-Gefühl zugeschlagen. Ein Ausflug musste her, um meine Akkus zumindest ein bisschen wieder aufzuladen.

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Was habe ich doch für ein Glück, dass der Liebste gleich grenznah zu meinem Lieblingsland, den Niederlanden, wohnt! Kurz entschlossen haben wir uns in den Omnibus gesetzt und uns für nur wenige Euronen gemütlich über die niederländische Grenze nach Maastricht schaukeln lassen.

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Ja, das war wie Urlaub! Gleich am Bahnhof als wir aus dem Bus stiegen, hatte ich dieses entspannte Gefühl. Damit hatte das bombige Wetter allerdings auch was zu tun.

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Auf meiner Erlebniswunschliste standen genau zwei Dinge: Pommes essen und die Buchhandlung in der Kirche besuchen. – Ja, so etwas Besonderes hat Maastricht zu bieten! Damit meine ich jetzt nicht die Pommes, obwohl man angesichts der Riesenschlangen vor einzelnen Frituuren fast schon davon ausgehen könnte, Frietjes seien ein seltenes und kostbares Gut.

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Was sein muss, muss sein!

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Auf der Suche nach der sagenumwobenen Dominikanerkerk habe ich dann quasi aus Versehen in einer Nebenstraße noch eine Kinderbuchhandlung entdeckt! Dafür habe ich echt ein Näschen. Vor 2 Jahren in Amsterdam und Anfang des Jahres in Utrecht ist mir das auch schon „passiert“.

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Ich finde es immer wieder spannend, zu gucken, wie die „nichtdeutsche“ Buchlandschaft aussieht. Viele Titel, die es in Deutschland gibt, sind auch auf dem niederländischen Markt. Manche – angepasst an Land und Leute – mit anderen Illustrationen, aber nicht alle. Und durchwegs kann man sagen, dass die Preise deutlich höher sind als bei uns in Deutschland. Beim Blick auf die Preisschilder sind mir dann gleich die vielen Situationen in den Buchhandlungen, in denen ich bisher gearbeitet habe, eingefallen, wo Kunden über die „ach so hohen Buchpreise“ jammerten … Aber das soll ja kein kein Mecker-Blogpost werden! Weiter gehts.

Sooo schön ist Maastricht:

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Fietsen überall!

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Maastricht romantisch!

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So schön kann eine Bahnhofshalle sein … Ruhrpott, schau her!

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Flohmarkt!!!

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Ein ganzer Winkel nur mit Nijntje! Ich war im Himmel! (Und habe mir erfolgreich verkniffen, das ganze Geschäft leerzukaufen …)

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Nach ein paar *räusper* Umwegen war dann auch die älteste gotische Kirche der Niederlande mit der Buchhandlung gefunden. Gedrängt zwischen Shoppingtempel, Kneipen und Cafés befindet sich der Laden, der mein Herz gleich höher schlagen ließ. Liebe auf den ersten Blick!

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wunderschöne Details.

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Alte Bekannte …

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… und seltsam fäkale Themen im Kinderbuch.

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Da musste ich doch gleich an den „Kackofant“ denken. Kennst du den? Es gibt auch ein Lied dazu mit Tanz!

 

Mitgesungen und mitgetanzt? – Weiter gehts!

Ein paar nette Skurrilitären habe ich in Maastricht auch entdeckt:

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SO werden also die niederländischen Weihnachtsshopper in unseren Innenstädten für ihre Mission „rekrutiert“:

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Abschließend bleibt mir nur sagen: Hach, was war das für ein schöner Tag!
Für alle, die es interessiert: Natürlich habe ich ein bisschen geshoppt – Kinderbücher natürlich. Und die aktuelle NL-Flow.

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10 Gründe …

, … warum ich das Ruhrgebiet sooo liebe!

1. Im Pott ist alles dicht an dicht. In die nächste Großstadt braucht man mit Auto oder S-Bahn nur ein paar Minuten.

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2. Die Pott’schen Menschen haben ein ganz großes Herz – trotz Kodderschnauze

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3. Zum Meer ist es nicht weit. Ein Tagesausflug lohnt sich allemal!

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4. Wir lieben unsere Geschichte und deren Wahrzeichen.

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5. Unsere „Müll“berge nennen wir Halden und verschönern sie mit Kunst.

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6. Im Pott is schön! Und romantisch!

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7. Im Pott gibbet die schönsten Arbeitsplätze.

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8. Der Pott is grün! IMAG3002  20140821_123103

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9. Im Pott gibts die schönsten Cafés mit dem leckersten Kuchen!

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10. Hier komm ich wech. Hier klebt mein Herz!

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