Gelesen im … Mai 2015

Ein sonniger-wonniger Monat mit vielen Leseseiten und einem prachtvollen Urlaub im Lieblingsnachbarland. Man kann es sich ja auch mal gutgehen lassen, neeee?

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Ein Großteil des Gelesenen ist noch ein bisschen geheim, weil noch nicht zu kaufen, Aber da reiche ich meine Beurteilungen – wie immer – nach.

Lauren Graham: Lieber jetzt als irgendwann. Lauren Graham ist eigentlich Schauspielerin. Die meisten werden sie aus der Serie Gilmore Girls kennen. Nun ja. Der Roman ist ganz nett … sehr vorausschaubar geschrieben. Vermutlich auch autobiografisch. Die knapp 420 Seiten waren in etwa 1,5 Tagen – neben dem normalen Alltag – mal so weggeschmökert. Ich hatte gerade mal Lust auf was Leichtes, so wie Schokolade. Wird mir nicht lang im Gedächtnis bleiben … Zack, weg!

Lorenzo Marone: Der erste Tag vom Rest meines Lebens. Erscheint am 14. September 2015

Jennifer Niven: All die verdammt perfekten Tage. Erscheint im Dezember 2015

Uwe Timm: Am Beispiel meines Bruders.
Eigentlich nur ein Verlegenheitsbuch, denn mein eigenes hatte ich ausgelesen und hatte kein neues mitgenommen. Ich wollte nichts lesen, das zu viel Zeit bindet. Denn Zuhause wartete ja ein Riesenstapel Leseexemplare auf mich. Also schnappte ich mir das dünnste Buch, das ich spontan im Regal meines Freundes interessant fand.
Und die Entscheidung war sooo gut! Vor kurzem habe ich ja erst die Kriegsenkel von Sabine Bode gelesen und auch der Diktator zum Dessert passte irgendwie thematisch dazu. Deshalb war ich schon ein bisschen eingegroovt und sensibilisiert für das Thema.
Ein brillant geschriebenes Buch! Uwe Timm schätze ich ja schon lange – Rot und die Zugmaus finde ich grandios, die Vogelweide hingegen fand ich als „altmännliches Befindlichkeitsbuch“ nicht ganz so ansprechend. Und hier bin ich mal wieder von den Socken: Die Mischung aus Originalquellen (Briefe des Bruder und andere Berichte), den Erinnerungen Uwe Timms an seine Kindheit und die Reflektionen des erwachsenen Autors schaffen ein umfassendes Bild der Geschehnisse und der Familie, sehr zerbrechlich und voller Geheimnisse. Ich kann nur eine Empfehlung aussprechen!

Emma Hooper: Etta und Otto und Russell und James. Erscheint im September 2015

David Pfeifer: Die Rote Wand. Erscheint am 10. August 2015

David Foenkinos: Charlotte. Erscheint am 31. August 2015

Caitlin Moran: All about a Girl. Erscheint am 8. September 2015

Dorothy Baker. Zwei Schwestern. Erscheint im Oktober 2015

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Tage am Meer

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Richard Dehmel
Klarer Tag

Der Himmel leuchtet aus dem Meer;
ich geh und leuchte still wie er.

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Und viele Menschen gehn wie ich,
sie leuchten alle still für sich.

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Zuweilen scheint nur Licht zu gehn
und durch die Stille hinzuwehn.

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Ein Lüftchen haucht den Strand entlang:
o wundervoller Müßiggang.

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P.S. Letzte Woche war ich am Meer, mit den Hühnern. Hach, was war das schön!!!

Live in … HERNE! – Ein Rückblick.

Ma wat ganz Neuet!!! Auch wenn ich verdammt spät dran bin …

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geknippst von Birgit Ebbert

Was Lesungen aus meinen Kindertexten, die von verschiedenen Verlagen veröffentlicht wurden, angeht, bin ich ja echt n alter Hase. Und auch mit den Geschichten für Demenzkranke, die im Verlag an der Ruhr erschienen sind, hatte ich schon meine Feuertaufe, die so gut über die Bühne ging, dass ich für eine Folgelesung gebucht wurde.Und nun wurde ich aber zu einer Lesung eingeladen, bei der ich lesen durfte, was ich wollte! Eine Lesung abends in einem Café. Kindertexte und welche für Demenzkranke sind dort wohl nur bedingt passend, dachte ich, und ergriff die Chance: Ich wollte meine ganz eigenen Texte lesen, die ich nur aus Spass (Betonung auf dem `ss´) an der Freud geschrieben habe und zum Teil schon hier im Blog einer sehr begrenzten Leserschaft zugänglich gemacht hatte.

Zwei Ruhrpott-Autorinnen, Nona Simakis und Zehra Anders, haben eine sympathische Lesereihe für Autoren aus der Region ins Leben gerufen und sich dafür das gemütliche MuCa in Herne, das Museums-Café, als Location ausgewählt. Bei der zweiten Veranstaltung der Serie war ich eingeladen.

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fotografiert von Nona Simakis

Ein bisschen schlotterten meine Knie schon. So mit komplett unlektorierten Texten, die ich mir aus dem Bauch und der Seele geschrieben habe, vor ein Publikum zu treten, ist echt nochmal was anderes. Hoffentlich gähnt keiner, hoffentlich mag das Publikum meinen Humor und versteht die zarte Verbindung zwischen meinen Texten … all diese Gedanken hatte ich mir überflüssigerweise gemacht! Denn der Abend war bombe! Es wurde gelacht, geschmunzelt, geklatscht und am Ende hab ich doch noch eine Kindergeschichte eingeschmuggelt.

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ein Schnappschuss von Nona Simakis

Für meine Texte im Schatten – so nenne ich sie mal, weil ich sie nicht zur Veröffentlichung geschrieben habe – habe ich viele wunderschöne, berührende und liebe Worte bekommen und viel Ermutigung und Ermunterung, weiterzuschreiben. Weil sie Spaß machen. Mir beim Schreiben und Euch beim Lesen.

Liebe in Rosarot

Seit ein paar Wochen steht unsere kleine grau-rosarote Welt ein bisschen Kopf.

Hier habe ich ja schon über die tüdeligen grauen Herren berichtet und vor allem darüber, dass die Arschkrampe Jerrycat neuerdings so komisch ist. Mittlerweile waren wir beim Arzt und nach bangem Warten auf das Blutergebnis wissen wir jetzt: Jerry hat eine Schilddrüsenüberfunktion.

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Sie ist auch der Grund dafür, dass ich in den letzten Wochen nicht eine einzige Nacht durchschlafen konnte, wenn ich die Miezen nicht vor die Tür gesetzt habe. Was so banal klingt, bedeutet: Ich musste sie in der Küche einsperren, damit zwischen den Terrorkatzen und mir drei verschlossene Türen liegen. Denn sie maunzten, öffneten alle Schränke und sprangen immer wieder an die Türklinke … alles in verteilten Rollen und voller Frust über die Ungerechtigkeit. Und ich lag trotzdem mit schlechtem Gewissen schlaflos alleine im großen Bett. Das war keine Lösung!

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DIE haben wir jetzt in Form von rosaroten Pillen. Die sollen Jerrys Stoffwechselgedöns wieder auf ein Normallevel runterschrauben. Im Moment ist er nämlich ein kleines Duracellhäschenkätzchen, dass die Energie schneller wieder verbrennt, als es sie aufnehmen kann und am liebsten 24 Stunden am Tag rumhopst, -maunzt und durch die Wohnung tigert. Deshalb ist der Moppelklopskater auch so sehr zusammengeschrumpft, dass er nur noch eine halbe Portion ist.

Für die schlechte Stimmung im Hause Miez soll die Schilddrüse auch verantwortlich sein – schau an! Sollen Angefauche und Rumgebrumme von Jerrycat gegenüber dem Flummimädchen etwa auch bald Geschichte sein? Mich würde es freuen – und das Flummimädchen auch.

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Ja, wenn das denn alles so einfach wäre … Die wunderhübsche Pillenfarbe reicht nämlich noch lange nicht aus, um die verfressene Arschkrampe zum Einnehmen zu überreden. Da braucht man schon ein paar Tricks.
Zum Glück ist Jerry (Entschuldigung!) ein bisschen einfältig: Schnurrt denTierarzt an, freut sich über jeden Besuch und plumpst aus Versehen vom Bett … und deshalb lässt er sich vermutlich auch überlisten. Liebe geht durch den Magen – klar. Und um die Liebe zu den rosaroten Pillen zu entfachen, müssen diese versteckt werden. Die Mittel der Wahl: Malzpaste oder Katzenleberwurst (nein, nicht AUS Katzen, sondern FÜR Katzen). Beides ist ein absolutes Katzenmagnet, klebrig und zäh und verbindet sich so sehr mit den rosaroten Pillen, dass die vollkommen unbemerkt im Katermagen verschwinden. Aber nicht vom Löffel! Da rümpfte der feine Herr nur das Schnäuzchen.
Als Vegetarierin freute ich mich natürlich sehr auf den folgenden Schritt: Ich schmierte mir die Hände mit Katzenleberwurst ein, um sie mir ablecken zu lassen. Denn so mag der graue Herr das. Irgendwo mogelte ich die rosa Pille in die Matschepatsche … und das klappte!

Tja, und weil ich meinen kranken Quatschkopp so sehr liebe, schmier ich mir jetzt zweimal täglich die Hände mit Leberwurst oder Malzpaste ein – Liebe in Rosarot eben!

Atmen und Vertrauen

So mancher hat das schon öfter von mir gehört: „Atmen und Vertrauen!“
Ob als Erinnerung an mich selbst oder als Ratschlag für jemanden in einer schwierigen Situation. Denn mir persönlich hilft das sehr. Und ich brauche immer wieder einen kleinen Reminder daran, dass Angst ein schlechter Ratgeber ist. Jaja, ich weiß, so ein Ommaspruch, aber: Er ist so unfuckingfassbar wahr!

In Angst und Panik trifft man keine guten Entscheidungen, sondern welche, über die man sich später ärgert, weil sie zum eigenen Nachteil werden. Das habe ich oft genug selbst erlebt und später furchtbar bereut.
Deshalb hier mein universales Rezept für brenzlige Situationen. (Ja, auch wenn’s tatsächlich brennt.) Nimm Dich aus der Situation raus. Tritt (innerlich) einen Schritt zur Seite. Und atme. Ich halte dann nämlich meistens buchstäblich die Luft an. Und das bringt gar nix!

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Versorge Deinen Körper und vor allem Dein Gehirn mit Sauerstoff. Sonst kann es nicht arbeiten. Das musst Du nicht ewig tun. (Vor allem wenn es brennt!) Drei tiefe Atemzüge können reichen.
Und dann vertraue. Vertraue auf Dich selbst und Deine Fähigkeiten, die Situation in den Griff zu bekommen, auch wenn das oft un- und unterbewusst geschieht. Du kannst mehr, als Du vielleicht denkst. Vertrau darauf, dass Du die richtige Entscheidung triffst. (Auch wenn es brennt!) Und wenn Du davon überzeugt bist, dann wird Dir das auch gelingen.

Das ist kein Eso-Hokuspokus-Schnickschnack-Krempel-Gedöns! Sondern gelebte Erfahrung und tiefe Überzeugung.

Mir hilft es weiter. Tag für Tag. Wenn der Teufel mal wieder kommt und auf den großen Haufen kackt, den er mir schon sowieso mit chronischen Krankheiten und einem Körper, der mehr einer Großbaustelle ähnelt, und noch ein paar anderen Dingen aufgebürdet hat.

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Ich will einfach nicht, dass dieser Haufen Scheiße mein Leben so beeinflusst, dass es nicht mehr lebenswert ist. Und deshalb halte ich dagegen. Mit Atmen und Vertrauen.

Und es klappt. Immer besser und immer leichter. Ich habe entschieden, Schweres nicht mehr so schwer zu nehmen und mich stattdessen über die guten Dinge im Leben zu freuen. Schlechtes mit Gutem zu kompensieren und mir nur das Gute zu merken. (Noch so’n Ommaspruch …)

Ich gebe mir Mühe, Entscheidungen aus dem Bauch, aus dem Gefühl, aus dem Leben und für das Leben zu treffen. Keine Angst vor Veränderungen zu haben und manchmal auch den Mut, einen kleinen Schritt ins Leere zu gehen. Und es macht mich glücklich.

Das soll kein Klugscheißer-Blog-Post (Das war der letzte Fäkalausdruck, Muddi, versprochen!) sein, nur ein kleiner Blick in meinen Kopf!

Und am Schluss noch ein paar kluge Worte von einer klugen Frau:

Ordne, was an Bruchstücken Deines Weges kommt.
//Virginia Woolf//

P.S. Die Fotos habe ich an einem solchen Schlechtes-mit-Gutem-kompensieren-Tag auf der Halde Rungenberg in Gelsenkirchen geknipst. – Große Ausflugs-Picknick-Wander-Empfehlung!

Gelesen im … April 2015

Der April war ein ganz feiner Monat! Nicht nur, dass ich durch das klassische Aprilwetter jede Menge Zeit zum Lesen hatte – bei Sonne im Schattengärtchen und bei Regen gemütlich auf dem Sofa – nein, ich hatte auch noch eine Lesung (dazu zeitnah mehr) und habe auch noch zwei neue Regale in meinem Zimmerchen. Jetzt ist wirklich das letzte Eckchen ausgenutzt und Platz für neue Bücher gibt es auch:

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Vom Kater-TüV wurde das neue Möbel natürlich bereits abgenommen – ist ja klar!

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So, und das wurde gelesen im Mai. ähem April. (Verwirrung stiften kann ich immer noch am besten ,,,)

Fritz J. Raddatz: Jahre mit Ledig. Eine Erinnerung. Eine Erinnerung – was für eine Untertreibung! Zahlreiche nahezu unglaubliche Anekdoten, sprachlich sowas von großartig in Form gebracht…viele Fotos ergänzen das in Leinen gebundene Buch mit geprägtem Titel. Ich schwelgte …
Fritz J. Raddatz erzählt aus den intensiven und turbulenten Jahren seiner Zusammenarbeit mit Heinrich Maria Ledig-Rowohlt, dem unehelichen Sohn Ernst Rowohlts. Und er erzählt wirklich. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, Zuhörerin zu sein, statt Leserin.
Die beiden genuss- und literaturverehrenden Männer kamen auf kleineren Umwegen zueinander und wurden schnell so etwas wie ein Dreamteam. Entscheidungen wurden im Gleichschritt getroffen, die anderen Gesellschafter des Verlages ausbootend. Es wurde gemeinsam gefeiert, über die Stränge geschlagen und gearbeitet – alles intensiv und ohne Rücksicht auf Verluste. Auch Kollisionen gab es – und die nicht zu knapp. Wenn Raddatz sich seiner Position zu sicher wurde, sich mit dem Verlag gleichsetzte oder wenn Ledig sich in manischen Situationen befand.
Was für ein spannender Blick durchs Schlüsselloch des Literaturbetriebs der Nachkriegszeit. Ich bin angefixt!

Antoine Laurain: Liebe mit zwei Unbekannten. Paris. Liebe. Poetisch und romantisch, dennoch ohne Kitsch. Eine Liebesgeschichte, bei der sich die Protagonisten erst auf den letzten Seiten zum ersten Mal begegnen. Viel mehr kann man gar nicht dazu sagen. Ein sensibles Buch um einen Buchhändler und eine Vergolderin, die in ihrem Leben schon einige Verluste zu verzeichnen hatten, geraten auf Umwege zueinander in Kontakt. Laure liegt nach einem Überfall im Koma und Laurant sucht unterdessen in der ganzen Stadt nach der Besitzerin der lilafarbenen Handtasche, die er eines Morgens auf einer Mülltonne fand.

Franz-Olivier Giesbert: Ein Diktator zum Dessert. Eine schrullige, aber quietschfidele 105-Jährige, die nach eigener Beschreibung das „Jahrhundert der Mörder“ mit Stalin, Hitler und Franco erlebte, betreibt ein kleines Restaurant in Marseille. Kommt ihr einer mal quer, ist ihr Gerechtigkeitssinn gefragt und sie zögert nicht, Krav Maga anzuwenden, den Colt zu zücken oder mal das Essen zu vergiften. Geboren in Armenien, geflohen nach Frankreich, kurzzeitig in Deutschland war Rose an allen Brennpunkten Europas im 20. Jahrhundert. Charmant und kurzweilig verbinden Giesbert die Geschichte seiner außergewöhnlichen Protagonistin mit der Geschichte Europas. Der Verlag sagt „für alle Leser von Jonas Jonasson“. Ich finde es besser!!! Leseempfehlung!

Cynthia Swanson: Als ich erwachte. Irgendwie hänge ich auch lesetechnisch im Moment eher in der Vergangenheit fest. Das ist gar nicht mal so schlecht. Dieser Roman ist – um das Fazit mal vorweg zu nehmen – leichte Kost für zwischendurch, aber ich hatte Probleme, mich da hineinzufuchsen.
Denver Anfang der 60er Jahre: Katharyn alias Kitty führt ein ungewolltes Doppelleben: Tagsüber ist sie alleinstehende Katzen- und Buchhandlungsbesitzerin und nachts ist sie verheiratete Hausfrau und Mutter von 3 Kindern. Sie springt zwischen den Welten hin und her, kann irgendwann Realität und Traum nicht mehr voneinander unterscheiden und fragt sich: WAS ist denn eigentlich die Realität. Mich hat das Ende leider enttäuscht …

David Rieff: Tod einer Untröstlichen. Die letzten Tage von Susan Sontag. Ein sehr persönliches und berührendes Buch von Susan Sontags Sohn über ihren Kampf gegen ihre insgesamt 3 Krebserkrankungen und ihren unerschütterlichen Kampfesgeist. Sie wollte leben und hatte große Pläne – bis zuletzt. Berührend.

Frederic Beigbeder: Oona & Salinger. Hach, was für ein feiner Roman! Salinger, der sich damals noch Jerry nennt, lernt Oona O’Neill zusammen mit Gloria Vanderbilt, Carol Marcus und Truman Capote im berüchtigten Stork-Club in New York kennen und verliebt sich auf Anhieb. Zwischen den beiden entwickelt sich nach leichten Anfangsschwierigkeiten eine hübsche Sommerromanze. Aber dann ist Schluss. Während Oona ihr Leben (unter anderem mit dem ergrauten Charlie Chaplin) lebt, trauert Salinger ihr hinterher und schreibt Briefe. Von überall. Von der deutschen Front, für die Beigbeder genauso schneidend bildhafte Worte findet wie für die New Yorker High Society. Man bekommt gleich Lust, allen möglichen losen Enden zu folgen und weiterzulesen (nicht nur bei Capote oder Oonas Vater…) Beigbeder bleibt als Autor nicht unsichtbar. Kommentiert, dann und wann, ergänzt, vergleicht … Alles ganz authentisch und passend. Ich bin begeistert. Hach!

Jane Gardam, Ein untadeliger Mann. ET 24. August 2015
Es geht wieder los!!! Ich lese Bücher, über die ich noch nichts erzählen darf. Was für ein Privileg, in dieser tollen Branche zu arbeiten.