Gastblogger – vom Verlieren und Wiederfinden

Kati hat mich mal wieder mit einem Gastpost beschenkt. So herbstlich-melancholisch wie die Welt in den letzten Tagen da draußen war, sind auch die Gedanken über ein Thema, das wohl die meisten kennen: sich jemandem nahe fühlen, der plötzlich scheinbar grundlos verschwindet. Mal steht man auf der einen, mal auf der anderen Seite …

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Ein Zeichen der verstrichenen Zeit ist für mich die Zahl der Menschen, die ich kennengelernt – und wieder losgelassen – habe. Geht Dir das auch so?

Wochen-, monate-, jahrelang geht jemand an Deiner Seite durch das Leben – und plötzlich ist er weg!

Ein neuer Job, die Liebe oder das Leben sorgt für eine Veränderung und ZACK! es passt nicht mehr. Das ist vermutlich nicht böse gemeint, aber auf einmal hat man sich nichts mehr zu sagen. Die Prioritäten werden anders gesetzt und es bleibt kein Zeitfenster mehr für einander.
Wir hatten doch so viel gemeinsam erlebt! Und gedacht, es könne/würde/müsste immer so weitergehen …

Was mich angeht, vermisse ich diese verloren gegangen Menschen oftmals sehr und frage mich, wie das passieren konnte.
Wer hat sich zuletzt gemeldet? Wann war der letzte Anruf? Früher war das doch egal, oder? Je mehr Zeit vergeht, ohne etwas vom anderen gehört zu haben, umso geringer wird die Chance auf ein Zurück. Denkt man.

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Manchmal kommt es aber anders. Und das freut mich.
Plötzlich ist der Mensch wieder da – erneut hat sich etwas geändert. Man läuft sich wieder öfter über den Weg und alles ist wie damals – nur schöner.

Kati bloggt von Sommerliebe!!!

Nach den eher melancholischen Tönen der letzten Zeit, ist es mal Zeit für ein bisschen positiven Schwung. Und den bringt meine Gastbloggerin Kati in die Bude.

UND JA: Es ist genau die Kati, an die ihr gerade denkt, kein Witz! :-)

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Es ist Sommer.

Der tut mir gut.
Es ist warm, man kann endlich flatternde Kleidchen tragen und schwimmen gehen.
Das macht mich glücklich.

Man fährt spontan ans Meer oder nach Feierabend einfach nur für ein Stündchen ins Freibad und kommt heim mit verbrannter Haut und freudestrahlend wie nach einer Woche Urlaub. Es gibt spontane Grillfeste und in jedem noch so kleinen Gärtchen stehen Planschbecken.

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Lange Abende mit Freunden am See oder im Park  bringen mehr Ausgeglichenheit als 100 Stunden Yoga.

Warum sind diese Tage so selten? Diese Tage, an denen man abends trunken vor Sonnenenergie nach Hause taumelt, dann vor lauter Wärme nicht schlafen kann und trotzdem am nächsten Morgen problemlos aus dem Bett hüpft und sich auf den Tag freut?

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So geht es nicht nur mir! Alle scheinen viel freundlicher und fröhlicher an diesen ECHTEN Sommertagen. Auch die Menschen, denen es schnell zu warm ist, und die die Sonne eigentlich nicht mögen.
Hab ich noch Wunschpunkte? Mehr Sommertage, BITTE!

P.S. Auch wenn mir klar ist, dass es höchstens noch halb so toll wäre, wenn es IMMER Sommer wäre ….