10 Reisen

… die ich gerne unternehmen möchte.

Auf Reisen gehen öffnet mein Herz und meine Seele, sortiert meine Gedanken, inspiriert mich für Neues und hilft mir dabei, meinen eigenen Platz in der Welt zu finden.

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Deshalb sind mir Reisen so wichtig und ich gebe gerne Geld dafür aus, wenngleich ich immer günstig reise. Pauschalreisen, Cluburlaube oder schicke Hotels passen nicht zu mir. Am liebsten übernachte ich bei Privatleuten, meide touristische Magnete und lasse mich treiben. Dazu gehört auch, mir keinen festen Plan vorab zu machen, sondern nach Gefühl meine Zeit zu verbringen.

Es gibt viele Orte auf dieser Welt, die ich gerne sehen möchte. 10 Ziele liegen mir aber besonders am Herzen. Und hier sind sie:

1 Marrakesch

2 Lissabon

3 An die polnische und die deutsche Ostseeküste

4 Rundreise durch Island

5 Istanbul

6 Durch die Schären

7 Mit der transsibirischen Eisenbahn

8 Sils Maria im Engadin

9 Litauen, kurische Nehrung

10 Ceret in Südfrankreich

Die erste Reise davon steht wahrscheinlich schon in diesem Jahr an. Aber wohin sie mich führt, habe ich noch nicht entschieden …

10 Gründe …

… aufgeregt zu sein!

Es gibt viele Gründe, mal nervös zu sein. Ein erstes Date, die wichtige Prüfung oder eine große Reise …
Für mich gab es in der letzten Woche einen großartigen Moment, der es richtig wert war, dass meine Knie geschlottert haben.

1. Mein neues Buch ist erschienen! Das ist immerimmerimmer aufregend, aber diesmal …

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2. … gab es zwei Tage vor dem offiziellen Erscheinen eine Buchpräsentation …

3. … und eine Lesung.tiere

4. Und zwar an einem besonderen Ort: im Essener Seniorenheim Martineum, …

5. … vor rund 45 demenzkranken Senioren, ihren Angehörigen und Mitarbeitern der Einrichtung.

6. Meine erste Lesung aus meinen Vorlesegeschichten für Demenzkranke! *schlotterschlotter* Würden ihnen die Geschichten gefallen? Würden sie mir zuhören? Mich ausbuhen?

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7. Und dann kamen ja auch noch zwei Mitarbeiterinnen vom Verlag an der Ruhr …

8. … meine Stimme hatte sich schon zwei Tage zuvor in ein Reibeisen verwandelt! Ohje, ohje … Das konnte ja was werden!

9. Ich bin – selbstverständlich – erst auf den letzten Drücker am Martineum vorgefahren, … ging irgendwie nicht anders ..

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10. … und meine aufwändige Flechtfrisur löste sich natürlich bereits im Auto auf. Den Thermobecher mit Salbeitee hatte ich in meiner Küche stehengelassen. Was sollte das nur geben?!

Und? – Jaaa, es gab einen ganz wunderbaren Nachmittag mit entspanntem und aufmerksam lauschendem Publikum, das gerne mit mir über Eissorten und Tiere plauderte. Dass ich meine Kuhgeschichte (eine meiner liebsten!!!) nicht vorlesen durfte – O-Ton: „Ich mag keine Kühe!“ – hat dem Spaß keinen Abbruch getan.

Zum Schluss bekam ich tolle Komplimente für meine Geschichten und mein Wissen über die 50er-Jahre – „Dafür sind Sie ja so RICHTIG zu jung!“ -, meine Vorlesestimme (Ha! Die sollten mal meine Nicht-Krächze-Stimme hören! DIE ist ne richtige Bombe!) und: für mein Kleid!!!

Haaach, ja! Aufgeregt sein ist anstrengend, aber meistens passieren dann doch die richtig schönen Dinge, oder?

P.S. Eigentlich wollte ich ja 10 Gründe, aus denen ich dringend eine neue Handtasche (und zwar die da) brauche, schreiben. Aber jemand meinte, das wirke so, als habe ich nix zu sagen …. *grummelgrummel* Dann nicht! Die Tasche will ich trotzdem, alleine schon, weil gaaanz bald eine Reise in eine große, tolle Stadt ansteht. So, das war n Teaser!

10 Gründe …

… sind heute 10 geheime Tatsachen!

Weil man Regeln ja auch manchmal brechen darf und die, die man selber aufgestellt hat, ja schon dreimal, gibt es heute keine 10 Gründe für …, sondern 10 total geheime Informationen über mich. Natürlich nur für die, die es interessiert. Die anderen kommen einfach nächste Woche wieder!

So, noch dabei? Dann mal los und hinter die Kulissen geschaut:

1. Ich mag neue Sachen. Neue Brille und brandneues, druckfrisches Buch – geschrieben von mir.IMAG1561

2. Als Kind habe ich immer Mortadella und Nutella verwechselt. Das war aber nicht weiter schlimm. Denn bei uns gab es beides nicht.

3. Dass es einen Unterschied zwischen Legoland und Helgoland gibt, habe ich ebenfalls nicht verstanden. Aber auch das war nicht dramatisch, denn … genau: Ich war bisher weder auf der Insel, noch im Plastiksteinparadies.

4. Das Schlimmste, was ich in meiner Schulzeit je gemacht habe, war … im Matheunterricht heimlich unter dem Tisch zu lesen. Das geschah bereits in der Grundschule. Und erklärt eventuell so einiges.

5. Ich fotografiere von Herzen gerne Schilder. Wer weiß, wofür man gerade DAS mal braucht?!

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6. Ich hasse Hausarbeit – am allermeisten Fensterputzen. Zum letzten Geburtstag habe ich von Freunden deshalb einen Fensterputzergutschein geschenkt bekommen.

7. Von zu viel Mineralwasser mit Kohlensäure bekomme ich Kopfweh.

8. Ich verabscheue Marzipan und liebe Nougat.

9. Manchmal überlege ich mir gerne Verschwörungstheorien oder geheime `Naturgesetze´, wie das, dass Menschen entweder Marzipan oder Nougat mögen.

10. Ich würde am liebsten in Skandinavien leben. In einem kleinen Holzhaus mit Kamin und Veranda. An einem See oder am Meer.

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10 Gründe

Immer montags und immer 10 Gründe, nicht 9, auch nicht 11 und immer zu Themen, die mich bewegen und berühren.

Heute: 10 Gründe …

…, aus denen man merkt, dass die Zeit reif ist, seine Gewohnheiten zu überdenken (und sie zu ändern)!

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1. Du bist nicht zufrieden. Etwas zwickt dich – auch im übertragenen Sinne. Du fühlst dich unausgeglichen.

2. Du verbringst die meiste Zeit mit Dingen, die dir keine Freude machen, statt dich denen zuzuwenden, die du liebst.

3. Deine Gedanken und Sätze sind geprägt von: „Eigentlich wollte/sollte/müsste ich mal …“ und „Wenn ich doch endlich …“

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4. Du trägst stetig ein schlechtes Gewissen mit dir herum. Allen anderen gegenüber – aber auch dir selbst.

5. Du gehst über deine Grenzen. Wenn du eine Pause brauchst, machst du keine.

6. Du hast dir selbst gegenüber nicht genug Respekt, um auch mal etwas einzufordern.

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7. Wenn du müde bist, parkst du dich vor dem Fernseher oder dem Internet, statt ein Nickerchen zu machen.

8. Wann hast du dich das letzte Mal auf etwas gefreut? – Erinner dich und denke gründlich nach … Immer noch nichts?

9. Du planst keine Ausflüge, Urlaube oder Unternehmungen, die deiner Neugier und deinen Leidenschaften entsprechen.

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10. Wann hast du das letzte Mal etwas Neues ausprobiert? Oder wenigstens Pläne dafür geschmiedet?

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Immer montags und immer 10 Gründe, nicht 9, auch nicht 11 und immer zu Themen, die mich bewegen und berühren.

Heute: 10 Gründe …

…, aus denen ich doch ’n echtes Mädchen bin!

Diese Woche also mal der Gegenpost zu den 10 Gründen von letzter Woche. Muss es ja auch geben. Schließlich habe ich in mir einen großen Teil, der Rosa und Glitzer mag … und manchmal auch alle anderen gängigen Klischees erfüllt. Aber lest selber. Hier kommen die nächsten 10 Offenbarungen:

1. Mein Badezimmer ist pink. In einem spontanen Moment im vorletzten Jahr habe ich mir kurzentschlossen im Baumarkt einen Topf pinker Farbe gekauft und noch am selben Abend losgepinselt. Selbstredend, dass sämtlich Accessoiren nun rosa oder pink sein müssen. Weiß ist auch noch erlaubt. Mein neuer Fön – ein Geburtstagsgeschenk meiner Freundin – wurde selbstverständlich vor allem abgestimmt auf das Farbkonzept ausgewählt. Der Liebste trägts mit Fassung.

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2. Ich ertrinke förmlich in Handtaschen und Beuteln. Wenn nix mehr hilft: eine neue Handtasche tuts bestimmt! Glaubt ja nicht, dass das, was an meiner Garderobe hängt und so in der Gegend rumliegt, alles ist. Da gibts noch so eine ominöse und randvolle Truhe … Und ja: Das IST schon aussortiert!

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3. Mein Bodylotion-Vorrat reicht mindestens für ein Jahr. Von neuen hübschen Verpackungen – vornehmlich in rosa oder pink – und köstlichen Düften lass ich mich immer wieder hinreißen.

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4. Mein Auto hat einen Namen – ENU – und ich feiere jährlich seinen Geburtstag. Dafür kriegt er natürlich auch ’n Partyhütchen und ’ne Girlande. Ist ja klar!

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5. Ich habe immer kalte Füße und liebe deshalb dicke Socken aus Wolle. Aber ja nicht direkt auf der Haut – das kratzt!

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6. Mit meiner Handtasche – manchmal fast ein kleiner Koffer – kann ich jederzeit spontan das Land verlassen. Alles drin, was man mal so brauchen kann – sogar ne dicke Katze. Ohne meine Handtasche geh ich nirgends hin!

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7. Lange mit heißestem Wasser in der Wanne liegen – das braucht mein Seelchen und zwar regelmäßig. Am liebsten stundenlang und immer schon heißes Wasser nachlaufen lassen. Mein liebster Ort zum Lesen!

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8. Als meine Haare beim Friseur von taillen- auf schulterlang abgeschnitten wurden, habe ich geweint.

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9. Wenn ich Hunde-, Katzen- oder Menschenbabys sehe, fange ich an zu quietschen – meistens. Wenn sie niedlich sind. Am niedlichsten sind natürlich meine eigenen Katzen und das mit mir verwandte Baby. Ist ja klar!

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10. Ich liebe Kleider und Röcke. Weit schwingende Stoffbahnen aus weichen Materialien. In schwarz, in bunt, mit Blumen sowieso. Kann frau nie genug haben!

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10 Gründe …

Immer montags und immer 10 Gründe, nicht 9, auch nicht 11 und immer zu Themen, die mich bewegen und berühren.

Heute: 10 Gründe …

…, aus denen ich auch ein prima Kerl wäre.

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1. Als Kind wollte ich unbedingt LKW-Fahrer werden, alternativ wäre nur Rennfahrer in Frage gekommen, aber dann kamen diese Bücher dazwischen …

2. Ich fahre für mein Leben gerne Auto! Neben Ölstand- und Reifendruckmessen kann ich auch so praktische Dinge wie Sicherungen austauschen, abschleppen und abgeschleppt werden, Glühbirnen und Scheibenwischblätter wechseln, Starthilfe geben … Und ich liebe es, rückwärts einzuparken, weil ich es kann!

3. Ich habe zwei große Werkzeugkästen mit allem möglichen Kram drin, den man so brauchen kann – und ja: Mit echtem Werkzeug, nicht mit Haarspangen und Bürsten.

4. Ich brauche morgens im Bad inklusive Haare waschen, fönen, schminken und allem Zipp und Zapp 20 Minuten. Wenns drauf ankommt, auch nur 12.

5. Ich mag Bier. Pur. Ohne wat mit Zucker drin!

6. Ich öffne Bierflaschen mit dem Feuerzeug, an Mülleimern, an Steinkanten … nur nicht mit den Zähnen.

7. Meine Bücherkartons trage ich beim Umzug am liebsten selbst und auch Gurkengläser kriege ich alleine auf.

8. Bohrmaschine und Co. schrecken mich nicht. Und ich kann sie sogar benutzen.

9. Kleine Ergänzung zu 1 und 2: Nach „Mama“ und „Papa“ sagte ich als Kleinkind nicht etwa „Ball“ oder „Oma“ oder so einen Quatsch, sondern „Auto“ und erkannte – schon bevor ich in den Kindergarten kam – alle BMW-Modelle. Das ist kein Scherz!

10. Ich schnarche so laut wie ein ganzer Stall Bauarbeiter – mindestens! Nein, nicht das niedliche und mädchenhafte Schnorcheln, sondern das, was echte Kerle tun. Zumindestens manchmal.

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Immer montags und immer 10 Gründe, nicht 9, auch nicht 11 und immer zu Themen, die mich bewegen und berühren.

Heute: 10 Gründe …

…, warum es so bombe ist, im Einzelhandel zu arbeiten.

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Ja, ein bisschen aus aktuellem Anlass. Und nochmal ja: Diese Woche sind die 10 Gründe ein klitzekleines bisschen jammerig … Trotzdem lesen!

1. Alle brüllen: „Hurra, ein Brückentag!“ – Du nicht, denn an diesen Tagen macht ihr die höchsten Umsätze, und an frei ist nicht zu denken.

2. Deine Freunde sagen: „Lass uns zwischen den Jahren, wenn wir alle frei haben, mal was Schönes zusammen machen.“ Du musst mit dem Kopf schütteln, Gutscheine entgegen nehmen und ungewollte Geschenke umtauschen.

3. „Wir fahren übers Wochenende mal wieder weg!“, schlägt der Liebste vor. Du verweist auf Deine Freitagsschicht, die erst um 24 Uhr endet, und auf die vom Samstag, die Dich erst um 20 Uhr ins Privatleben entlässt.

4. Du hast gelernt: Wer mit einem Kunden streitet, verliert immer! – Deshalb hörst Du Dir die absurdesten Geschichten an und versuchst für (fast) alle seltsamen Probleme eine Lösung zu finden.

5. Du musst auch selbst dann noch freundlich bleiben, wenn Dir ein Kunde entgegenschmettert: „Hätten Sie in der Schule mal aufgepasst, müssten Sie hier jetzt nicht stehen!“, auch wenn Du am liebsten zurückbrüllen würdest: „Ich habe sogar an der Uni gut aufgepasst, Du Arsch!“

6. Du lächelst selbst dann noch, wenn Dir ein Kunde sagt: „So schön wie Sie möchte ich es auch mal haben: Den ganzen Tag nur lesen und über Bücher reden!“

7. Wie ist das Wetter draußen? – Keine Ahnung! Das Einkaufscenter hat schließlich keine Fenster.

8. Gleitzeit, mal früher gehen … all das kennst Du nur vom Hörensagen …

9. Wenn Deine geschwollenen Füße abends vom vielen Stehen schmerzen, humpelst Du nur noch aufs Sofa.

10. Und ja: Irgendwie hast Du Dir das Ganze ja irgendwann mal ausgesucht und so tatsächlich selber eingebrockt. Da machste nix! Aber manchmal meistens macht der Job ja auch Spaß!

P.S. Natürlich gibts noch viel schlimmere Jobs unter wirklich schlechten Bedingungen und mit Arbeitszeiten, die sich gewaschen haben. Jammern darf man doch wohl trotzdem, oder?

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Immer montags und immer 10 Gründe, nicht 9, auch nicht 11 und immer zu Themen, die mich bewegen und berühren.

Heute: 10 Gründe …

…, warum ich altmodische Cafés so liebe.

1. In ihnen lebt die Geschichte vieler Jahrzehnte und vergangener Zeiten.

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2. Das Interior ist großartig altmodisch und doch irgendwie zeitlos.

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3. Es gibt fantastischen Kuchen!

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4. Kuchen bestellt man an der Theke und man bekommt ein nummeriertes Zettelchen, das man beim Serviermädchen abgibt.

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5. Apropos: Die Serviermädchen sind keine anorektischen Hipster, die am liebsten mit ihren Freunden sprechen, die offenbar den ganzen Tag im Café abhängen, sondern echte Serviermädchen gekleidet in schwarz-weiß.

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6. Wenn man eine heiße Zitrone bestellt, bekommt man nicht nur ein Glas mit heißer Zitrone, sondern ein Kännchen mit heißem Wasser, ein Glas mit Zitrone und ein leeres Glas zum Mischen – auf einem Tablett. Ist das nicht toll?

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7. Es gibt aber auch Milchkaffee in toll großen Tassen. (Und nicht nur Kaffee Hag im Kännchen).

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8. Ich liebe besonders diese großartigen Lampen an den Säulen, die einfach unfassbar perfekt in meinen büchertapezierten Flur passen würden … Vielleicht passieren ja noch Zeichen und Wunder …

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9. Toleranz und Offenheit: Alleine kann man hier gut sitzen, denn man ist nicht der einzige Gast ohne Begleitung. Auch das Alter spielt keine Rolle. Es ist ein toller Ort zum Ausruhen nach dem Shoppen, für den Besuch mit der besten Freundin, um die Omi auszuführen, aber auch erste Dates oder geschäftliche Besprechungen sind hier nicht fehl am Platz.

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10. Die Weihnachtsdeko auf den Tischen ist so unfassbar hässlich, dass sie schon wieder großartig ist. (Zuhause will ich sie trotzdem nicht haben!)

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Leider steht mein Lieblingscafé – glaubt man den Medienberichten und dem Getuschel – kurz vor dem Aus. Nach 76 Jahren. Man spricht über Insolvenz und über Denkmalschutz, der Probleme mache. Andere mutmaßen, dass die Pappbecherplörre-Ketten mit überhöhten Preisen, aber hippem Image schuld am Niedergang seien. Ich weiß es nicht. Bin aber unfassbar traurig und kann nicht glauben, dass der gestrige Sonntagsbesuch der letzte gewesen sein soll.
Dieser Post sei ein Denkmal und eine Huldigung.

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10 Gründe

Immer montags und immer 10 Gründe, nicht 9, auch nicht 11 und immer zu Themen, die mich bewegen und berühren.

Heute: 10 Gründe …

…, warum Sonntag ein guter Tag zum Arbeiten ist.

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1.  Wichtiger Hinweis: Mit Arbeiten meine ich in dem Fall Schreibtischarbeit in Bollerbuxe und mit Tee und Kaffee in Griffweite. Und nicht etwa sowas wie verkaufsoffene Sonntage! Die sind nämlich eher … zum Kotzen.

2. Sonntags sitze ich gern an meinem Schreibtisch, um entweder „Fleißarbeit“, die viel Konzentration und Ruhe braucht, abzuarbeiten oder um kreativ zu sein. Denn: Sonntag ist ein stiller Tag.

3. Die Gedanken sind irgendwie leichter. Obwohl es eigentlich ein Tag ist wie jeder andere fühlen sich meine Gedanken leichter an. Vielleicht, weil ich weiß, dass keine (beruflichen) E-Mails reinkommen und das Telefon nicht klingelt?!

4. Ich mag es, wenn ich neben dem Klappern meiner eigenen Tastatur die meines Liebsten höre, der drei Meter von mir entfernt an seinen Laptop an seinen Projekten und Aufträgen arbeitet.

5. Sonntag ist quasi ein geschenkter, zusätzlicher Tag. Da nehme ich mir die Zeit, auch mal langsamer zu arbeiten oder Dinge auszuprobieren, für die eigentlich nie Zeit ist. (Und wehe, jemand hinterfragt jetzt meine Logik mit dem geschenkten Tag! ;-))

6. Es gibt keine (oder nur selten) Termine am Sonntag, die mich dazu zwingen, um eine bestimmte Uhrzeit gesellschaftsfähig auszusehen und irgendwo hinzugehen. Das ist Freiheit! Und die schlägt sich auch in dem nieder, was ich zu Papier bringe.

7. Die Welt steht irgendwie still. Ich verpasse nichts, wenn ich nicht am Leben da draußen teilnehme, also kann ich auch guten Gewissens drin bleiben.

8. Weil morgens kein Wecker geklingelt hat, bin ich entspannter und ausgeschlafener. Und so ein Kopf denkt bekanntlich lieber – ist logisch, oder?

9. Es ist genug Zeit, um hin und wieder ein kleines Päuschen einzulegen, das manchmal auch die Länge einer langen und ausgiebigen Badewannensession mit einem neuen Buch umfassen kann …

10. Es ist einfach so furchtbar gemütlich!

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Immer montags und immer 10 Gründe, nicht 9, auch nicht 11 und immer zu Themen, die mich bewegen und berühren.

Heute: 10 Gründe …

…, aus denen aus denen ich es liebe, zu schreiben!

Schreiben ist mein Leben und ich schreibe andauernd. Ich schreibe Listen, mache Notizen, formuliere Newsletter, Webtexte, E-Mails und Briefe, Vorschau- oder U4-Texte …, aber am allerliebsten schreibe ich Geschichten – und dafür gibt es gute Gründe:

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1. Während ich gemütlich in Bollerbuxe mit Tee am Schreibtisch sitze, kann ich gleichzeitig die spannendsten Abenteuer erleben.

2. Ich sortiere beim Schreiben meine Gedanken und Gefühle.

3. Ich kann schwuppdiwupp und ohne großes Federlesen in die Haut von jemand anderem schlüpfen – auch in die eines Superhelden, eines vierjährigen Mädchens oder eines Esels!

4. Ich brauche nur meinen Kopf und Batman oder ein Notizheft und einen Stift – und schon kann ich loslegen. Das geht auch im Fernbus (siehe Foto oben), im Lieblingscafè oder im Park.

5. Es gibt so unfassbar viele Ausdrucksmöglichkeiten und Textsorten. Private und öffentliche. Kurze und lange. Lustige und melancholische. Lyrische und pragmatische …

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6. Durchs Schreiben kann ich mich mitteilen, andere Menschen berühren und ihnen aus der Seele sprechen.

7. Ich kann Dinge tun, die ich mich im realen Leben niemals trauen würde. (zum Beispiel vom Sprungturm von ganz oben springen, auf Verbrecherjagd gehen oder Melone essen …)

8. Es wird nie langweilig, unter anderem, weil ich mich stetig weiterentwickle und mein Schreiben sich wandelt.

9. Manchmal verdiene ich sogar Geld damit.

10. Schreiben macht mich einfach unfassbar glücklich und zufrieden. (Auch wenn der Moment, in dem zum ersten Mal jemand anders meinen Text liest, immer sehr gruselig ist … Wird die Geschichte gefallen? Den Anforderungen (auch meinen eigenen) standhalten?)

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