Gelesen im Juli 2019

IMG_0707

Öffentliche Bibliothek in Amsterdam

Chimanda Ngozi Adichie: Mehr Feminismus! Ein Manifest und vier Stories. S. Fischer Verlag 2016. – Ein dünnes Bändchen mit schwergewichtigem Inhalt. Oberflächlich sind es autobiografische Alltagsbeschreibungen und -begegnungen mit Frauen – Müttern, Tanten, Kindern … , die bei genauerem Hinsehen von zutiefst menschlichen Gefühlen durchdrungen und oft schockierend sind.

Maria Sveland: Immer noch Bitterfotze. Kiepenheuer & Witsch 2019. – Die Fortsetzung von Bitterfotze. Es ist etwa zehn Jahre später und inzwischen sind Sara und Johan geschieden. Die inzwischen drei Kinder leben im Wechselmodell und wechseln wochenweise zwischen den elterlichen Wohnungen hin und her. Sara hat ein sicheres Netz aus Freundinnen – jungen, alten, Singles, Verheirateten, Müttern, Nicht-Müttern, Heteros, Homos … -, das sie hält. Und sir ordnet ihr Leben neu: zwischen dem obligatorischen schlechten Gewissen, das Müttern gesellschaftlich aufgedrückt wird, wenn sie sich und ihre Bedürfnisse priorisieren, der Sehnsucht nach einer heilen Familie und einer Konstruktion aus verschiedenen Liebhabern, der Arbeit als freiberufliche Journalistin und dem sommerlichen Leben in Stockholm. Mir hat es ausgesprochen gut gefallen.

Sabine Rennefanz: Mutter to go. Zwischen Baby und Beruf. btb Verlag 2019. – Eine Bestandsaufnahme der frischgebackenen Mütter in der heutigen Zeit.

Werbeanzeigen